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Regenbogenforelle
: Strahlenflosser (Actinopterygii)
: Echte Knochenfische (Teleostei)
: Lachsartige (Salmoniformes)
: Forellenfische (Salmonidae)
: Buckellachse (Oncorhynchus)
: Regenbogenforelle
Wissenschaftlicher Name Oncorhynchus mykiss (Walbaum, 1792) Die Regenbogenforelle (Oncorhynchus mykiss, früher: Salmo gairdneri) ist ein ursprünglich aus Nordamerika stammender Salmonide, der etwa 1882 in Europa eingebürgert wurde. Regenbogenforellen, die den Verbrauchern im abgewachsenen Alter auch als Lachsforellen angeboten werden, sind ausgezeichnete Speisefische, die in Teichwirtschaft gezüchtet werden. Sie eignen sich dazu besser als andere heimische Forellenarten, da sie höhere Wassertemperaturen vertragen (bis 25 °C).

Merkmale


Regenbogenforellen werden bis zu 80 cm lang und 10 kg schwer. Auf dunklem Untergrund ist ihr rötlicher Seitenstreifen deutlich erkennbar, während der Körper auf hellem Grund fast nicht sichtbar ist. Er ähnelt der einheimischen Bachforelle, hat jedoch nicht deren ausgeprägtes Muster von roten Punkten. Die Regenbogenforelle hat außerdem einen kleineren und stumpferen Kopf. Der Unterkiefer befindet sich weiter vorne.

Lebensweise


RainbowTrout.jpg Regenbogenforellen leben als Jungtiere in Schwärmen. Erst ab einem Gewicht von etwa 3 kg beginnen sie ein einzelgängerisches Leben in einem eigenen Revier. Ihre Lebenserwartung hängt stark von der Wasserqualtiät und von anderen örtlichen Gegebenheiten ab; die meisten Tiere werden allerdings nicht älter als 7 Jahre. Es soll jedoch in Kalifornien einige Regenbogenforellen gegeben haben, die bis 11 Jahre alt geworden sind.

Fortpflanzung

Regenbogenforellen werden mit etwa 2 Jahren geschlechtsreif. Ihre Laichzeit dauert in Mitteleuropa von Dezember bis Mai, in den USA von März bis April. Zum Laichen gräbt das Weibchen an einer Flussmündung mit ihren Schwanzflossen eine kleine Laichgrube aus, in welches sie ihre Eier legt. Das Männchen besamt anschließend die Eier, worauf das Weibchen die Grube mit Sand und Kies wieder zudeckt. Die Entwicklung dauert 300 bis 320 Tagesgrade (d. h. bei 10 Grad 30 bis 32 Tage, bei 5 Grad doppelt so lange). Nach dem Schlüpfen tragen die Jungfische noch einen Dottersack, der sie ernährt. Bis dieser aufgebraucht ist, bleiben sie noch in der Nähe der Grube. In dieser Zeit werden sie auch Setzlinge genannt. Von ihnen überleben nur die wenigsten, die meisten werden von größeren Fischen aufgefressen.

Nahrung

Regenbogenforellen ernähren sich von Insekten, kleinen Fischen, Fröschen, Würmern, Kaulquappen, Bachflohkrebsen und sogar von jungen Exemplare der eigenen Art. Insekten jagen sie sowohl unter Wasser als auch über bzw. an der Wasseroberfläche.

Verbreitung


Ursprünglich im Nordwesten der USA und Südwesten Kanadas heimisch, ist die Regenbogenforelle seit 1882 auch in Europa verbreitet. Seit Ende des 19. Jahrhunderts wurden Laich und junge Fische in viele Regionen der Welt exportiert und dort angesiedelt. Sie leben in Flüssen und Seen, bevorzugen allerdings schnellfließende und klare Gebirgsbäche. Einige der flussbewohnenden Exemplare schwimmen nach einiger Zeit ins Meer und bleiben dort. Wegen ihres blauen Kopfes werden sie auch Stahlkopfforellen genannt. Durch das schnelle Wachstum und den großen Nahrungsverbrauch der Regenbogenforellen können Bestände der einheimischen Bachforellen verdrängt werden.

Kurioses


Das Wort "Regenbogenforelle" wird gerne in Form eines Running Gags zur Einführung in das Themengebiet der Kryptologie verwendet. Wegen seiner Länge und der mehrfach vorkommenden gleichen Buchstaben(e,r,o,n,l) eignet es sich besonders zur Veranschaulichung einfacher Verschlüsselungsalgorithmen.

Weblinks


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