Das Arbeitsvermögen wird in der Elektrizitätswirtschaft als Maß für die Stromproduktion verwendet. Es gibt an wie viel elektrische Energie in einem bestimmten Zeitraum (meist einem Jahr) von einem Elektrizitätswerk geliefert werden kann.
Diese Größe bildet zusammen mit der Nennleistung oder der Engpassleistung die charakteristischen Eigenschaften eines Kraftwerkes und wird meist in GWh oder Millionen kWh angeführt.
Die Verfügbarkeit von Energieformen wie Wasserkraft und Windkraft unterliegt jährlichen Schwankungen. Die Stromproduktion folgt diesen Schwankungen. Um diese auszugleichen, wird das Regelarbeitsvermögen berechnet. Dies stellt die realistische, durchschnittliche Jahresproduktion dar und ist der Mittelwert der Jahresproduktionen einer zusammenhängenden Reihe möglichst vieler, mindestens dreier, Jahren.
Um schon bei der Planung eines Kraftwerkes Aussagen über dessen Wirtschaftlichkeit treffen zu können, wird in dieser Phase das Regelarbeitsvermögen aus dem durchschnittlichen Wasserdurchfluss bzw. der durchschnittlichen Windgeschwindigkeit prognostiziert.
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"Regelarbeitsvermögen".
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