article Related Topics:
Reese,_Tracy :: Rees,_Jed :: Reese :: Reese,_Charles
 

Stadtwappen Lage der Stadt
Wappen von Rees.png Lage der Stadt Rees in Deutschland.png
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Düsseldorf
Kreis: Kleve
Geografische Lage:
Höchster Punkt: 20 m ü. NN
Niedrigster Punkt: 13 m ü. NN
Nord-Süd Ausdehnung: 15 km
West-Ost Ausdehnung: 16 km
Fläche: 109,66 km²
Einwohner: 22.502 (31. Dezember 2004)
Bevölkerungsdichte: 203 Einwohner je km²
Postleitzahl: 46459
Vorwahl: 0 28 51
Kfz-Kennzeichen: KLE
Gemeindeschlüssel: 05 1 54 044
Stadtgliederung: 8 Ortsteile
Hausanschrift der Stadtverwaltung: Markt 1
46459 Rees
Website: www.stadt-rees.de
E-Mail-Adresse: info@stadt-rees.de
Politik
Bürgermeister: Dr. Bruno Ketteler (CDU)
Die Stadt Rees liegt am unteren Niederrhein im Nordwesten des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen und ist eine Kreisangehörige Stadt des Kreises Kleve im Regierungsbezirk Düsseldorf.

Geografie


Stadtgebiet

Räumlich ist das Stadtgebiet in folgende sieben Stadtteile gegliedert
  • Bienen
  • Empel
  • Haffen
  • Haldern
  • Mehr
  • Millingen und
  • Rees.

Einwohner

(jeweils zum 31. Dezember)

Nachbargemeinden/-städte

Die Stadt Rees grenzt im Norden an die Gemeinde Oude IJsselstreek (Provinz Gelderland, NL) und die Stadt Isselburg (Kreis Borken), im Osten an die Städte Hamminkeln und Wesel sowie im Süden an die Stadt Xanten (alle drei im Kreis Wesel) und im Westen an die Städte Kalkar und Emmerich am Rhein.

Geschichte


Gebietsreform

Am 1. Juli 1969 wurden im Zuge des 1. kommunalen Neugliederungsprogramms die bis dahin selbstständigen Gemeinden Bergswick, Esserden, Reesereyland, Reeserward und Speldrop des ehemaligen Amtes Rees-Land sowie die Gemeinden Bienen, Grietherbusch und Grietherort des ehemaligen Amtes Vrasselt in die Stadt Rees eingegliedert. Am 1. Januar 1975 wurden im Zuge des 2. Neugliederungsprogramms die Gemeinden Empel und Millingen des ehemaligen Amtes Millingen sowie die Gemeinden Groin, Haffen-Mehr (teilweise), Haldern (teilweise) und Heeren-Herken des ehemaligen Amtes Haldern mit der Stadt Rees zusammengeschlossen.

Gleichzeitig wurde der Altkreis Rees aufgelöst und das frühere nördliche Kreisgebiet mit dem ehemaligen Kreis Geldern und Teilgebieten der Kreises Moers zum neuen niederrheinischen Großkreis Kleve zusammengefügt. Rees ist seitdem kreisangehörige Gemeinde des Kreises Kleve.

Kultur und Sehenswürdigkeiten


Die Besucher erwartet in Rees eine der schönsten Rheinpromenaden Deutschlands.

Das städtische Koenraad-Bosman-Museum bietet wechselnde Ausstellungen zur Stadtgeschichte und Kunst.

Sehenswert sind die Stadtbefestigungsanlagen in Rheinnähe. Verschiedene Kasematten sind restauriert worden und seit 2004 für die Öffentlichkeit zugänglich. Besonders interessant, wenn auch nicht direkt für Besucher zugänglich, ist der jüdische Friedhof der Stadt, der - als historische Besonderheit - weder innerhalb der Stadtmauern (was damals unzulässig war) noch außerhalb dieser (was in Fällen von Überflutung oder Belagerung den Friedhof preisgegeben hätte) liegt, sondern auf der Stadtmauer errichtet wurde.

Im Skulpturenpark wird freischaffenden Künstlern aus Deutschland und den Niederlanden Gelegenheit gegeben, ihre Werke zu präsentieren.

An der Rheinpromenade steht die Bronze-Statue Zwiegespräch des Künstlers Jürgen Ebert aus Bocholt. Wie die beiden zu Bronze gewordenen Mädchen Laura und Yasmin an die Reeser Rheinpromenade kamen, erzählt der Schriftsteller H. D. von der Strauchburg in seinem Märchen DIE BRONZEMÄDCHEN. Das Märchen erschien 2004 und wurde im gleichen Jahr auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellt.

Ein Theater existiert nicht. Im Bürgerhaus finden wechselnde Veranstaltungen aus dem Bereich Schauspiel, Konzert, Comedy und Kindertheater statt.

Der Planetenwanderweg zwischen Rees und dem Ortsteil Haffen-Mehr stellt auf ca. 8 km maßstabsgetreu die Planeten unseres Sonnensystems dar.

Verkehrsinfrastruktur


Schienen- und Busverkehr

Der Bahnhof Empel-Rees liegt ungefähr 4 km nordöstlich des Stadtzentrums an der zweigleisigen, elektrifizierten Hollandstrecke (DB-Kursbuchstrecke 420), auf der im Schienenpersonennahverkehr neben dem Schienenpersonenfernverkehr und dem Güterverkehr
täglich im Stundentakt
der „Rhein-Express“ (RE 5) von Emmerich über Wesel, Dinslaken, Oberhausen, Duisburg, Düsseldorf, Köln und Bonn nach Koblenz und
die Regionalbahn „Der Weseler“ (RB 35) von Emmerich über Wesel, Dinslaken und Oberhausen nach Duisburg, in der Hauptverkehrszeit nach Düsseldorf
verkehren. Ebenso an der Hollandstrecke liegen zwei weitere Stationen, die Haltepunkte "Haldern" und "Millingen", die nur von der Regionalbahn "Der Weseler" (RB 35) bedient werden.

Zwischen dem 25. Mai 1914 und dem 31. Dezember 1966 verkehrten hier die Straßenbahnen der Kleinbahn Wesel-Rees-Emmerich und zwischen dem 28. Februar 1915 und dem 31. Dezember 1966 die der Kleinbahn Rees-Empel.

Der Bahnhof ist durch eine Stadtbuslinie an das Stadtzentrum angebunden.

Für den gesamten Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gilt der Tarif der Verkehrsgemeinschaft Niederrhein (VGN) und tarifraumüberschreitend der NRW-Tarif.

Straßen

Im Fernstraßenbereich ist Rees an die Bundesautobahn 3 (E 35) sowie die Bundesstraßen 8 und 67 angebunden.

Wasserstraße

Rhein

Weblink


Website der Stadt Rees

Literatur


  • Paul Clemen: Die Kunstdenkmäler des Kreises Rees (=Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz 2,1), Düsseldorf 1892.
  • Klaus Flink: Rees, Xanten und Geldern. Formen der städtischen und territorialen Entwicklung am Niederrhein 1, Kleve 1981.
  • Heike Hawicks: Zur wirtschaftlichen Bedeutung der Heiligenverehrung für die Errichtung gotischer Sakralbauten am Niederrhein. Das Beispiel von Viktortracht und Viktordom in Xanten im Kontext des Prozessions- und Kirchbauwesens in Rees und Köln, in: Heiligenverehrung und Wallfahrten am Niederrhein (=Schriftenreihe der Niederrhein-Akademie, Band 6), hrsg. von Dieter Geuenich, Essen 2004, S.50-70.
  • Dieter Kastner: Rees – Geschichte der Stadt im Überblick, in: Städtisches Museum Koenraad Bosman. Museum für Kunst und Stadtgeschichte Rees, Rees 1997, S.63-98.
  • Erich Liesegang: Recht und Verfassung von Rees (= WZGK, Ergänzungsheft 6), Trier 1890.
  • Felix Rütten: Rees am Rhein. Die mittelalterliche Stadt und ihre Grundlagen. Festschrift zum 700 jährigen Stadtjubiläum (14. bis 16. Juli 1928), Rees 1928.

Ort in Nordrhein-Westfalen | Niederrhein

Rees, Germany | Rees

 

This article is licensed under the GNU Free Documentation License. It uses material from the "Rees".

Home Pageartsbusinesscomputersgameshealthhospitalshomekids & teensnewsphysiciansrecreationreferenceregionalscienceshoppingsocietysportsworld