Der Begriff Redundanz (v. lat. redundare – im Überfluss vorhanden sein) bezeichnet in der Informationstheorie das mehrfache Vorhandensein ein und derselben Information oder das umfangreiche Beschreiben einer Information die auch kürzer dargestellt werden kann. Ein Merkmal ist dann redundant, wenn es ohne Informationsverlust weggelassen werden kann.
Eine Kommunikation lässt sich durch redundante Informationen fehlertolerant über einen Informationskanal durchführen, da unter Umständen verloren gegangene oder verfälschte Teilinformationen von dem Empfänger aus ihrem Kontext rekonstruiert werden können. Ein Maß für die Fehlertoleranz ist die Hamming-Distanz.
Durch Normalisierung des Datenbankschemas, können diese weitgehend vermieden werden. Leider gibt es auch Redundanzen, die unvermeidbar sind z. B. Schlüsselredundanzen und daher als „notwendiges Übel“ in Kauf genommen werden. Es gibt auch Redundanzen, die in Kauf genommen werden, weil deren Vermeidung ein zu hoher Aufwand im Verhältnis zu ihrer Problematik darstellen würde, wie zum Beispiel das mehrfache Auftreten eines Attributwertes oder die doppelte Speicherung des Namens Müller für Herrn Müller und für Frau Müller.
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"Redundanz (Information)".
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