Als Reaktionsfähigkeit bezeichnet man die Fähigkeit schnellstmöglich auf äußere akustische, visuelle, kinästhetische, statico-dynamische oder taktile Reize eine entsprechende motorische Reaktion zu zeigen. Für die Reaktionsfähigkeit des Menschen spielt eine Vielzahl von geistigen und körperlichen Faktoren eine Rolle. Dazu zählen vor allem die Fähigkeit zur Konzentration und die Fähigkeit, Bewegungen schnell auszuführen.
Oft wird die Reaktionsfähigkeit dabei am Computer durch standardisierte Testverfahren als Reaktion auf einfache und komplexe optische, bzw. akustische Signale gemessen. Die Fähigkeit zur Reaktion kann durch Alkohol und Drogen oder auch durch Übermüdung und Krankheit stark eingeschränkt sein. Auch die im Alter zunehmend nachlassenden Sinneswahrnehmungen haben einen Einfluss auf die Reaktionsfähigkeit.
900 Teilnehmer mittleren Alters wurden 1988 zunächst auf ihre Intelligenz und danach auf ihre Reaktionsfähigkeit untersucht. In den 14 folgenden Jahren starben 185 dieser Probanden. Die Analyse ergab, dass die Verstorbenen vor allem im Reaktionstest eher schlechter abgeschnitten hatten. Eine Erklärung für diese Tatsache existiert derzeit nicht. (Quelle:Bericht zur Studie (englisch))
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