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Der Begriff Voodoo Economics oder Reaganomics (Kunstwort, zusammengesetzt aus "Reagan" und "economics", engl. für "Wirtschaft") bezeichnet die Wirtschaftspolitik unter US-Präsident Ronald Reagan. Im Allgemeinen wird eine solche Wirtschaftspolitik als Angebotspolitik (supply-side policy)oder freie Marktwirtschaft bezeichnet. Ein wirtschaftspolitischer Ansatz, der auf ähnlichen Grundlagen beruht, ist der nach Premierministerin Margaret Thatcher benannte Thatcherismus.

Wichtige Befürworter der Angebotspolitik in der amerikanischen Wirtschaftspolitik waren die Ökonomen Arthur B. Laffer und Milton Friedman sowie der Herausgeber des Wall Street Journal Michael Bartley.

Reagans Wirtschaftspolitik war maßgeblich durch von Laffer (Laffer-Kurve) angeregte Steuersenkungen charakterisiert. In zwei Reformen wurde der höchste Steuersatz der Einkommensteuer von 70% auf 33% gesenkt. Auch Kapitalertragssteuern und Unternehmenssteuern wurden reduziert. Im Gegenzug wurde die Subventionierung von Kapitalgesellschaften massiv eingeschränkt. Die Staatseinnahmen stiegen in der Folge zwar an, allerdings waren die Staatsausgaben der Reagan-Regierung sehr hoch. Zwar wurde das Sozialbudget reduziert, das Verteidigungsbudget wurde hingegen enorm erhöht. Deshalb hatte die Reagan-Regierung in den meisten Jahren mit einem beträchtlichen Budgetdefizit zu kämpfen und betrieb faktisch Nachfragepolitik.

Weblinks


Siehe auch


Wirtschaftsliberalismus

Reaganomics | Reaganomics | レーガノミックス

 

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