Raymond Sommer (* 31. August 1906 in Mouzon, Dep. Ardennes; † 10. September 1950 in Cadours, Dep. Haute-Garonne) war ein französischer Rennfahrer.
Der Sohn eines Flugpioniers hatte aufgrund seiner beherzten Fahrweise den Spitznamen "Raymond Löwenherz". Sommer lehnte alle Angebote der großen Werksteams ab und war lieber sein eigener Chef. Die Unterlegenheit seiner Privatautos versuchte er mit Mut und Fahrgeschick wettzumachen. Ins Rampenlicht rückte Raymond Sommer durch seine zwei Siege beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans 1932 und 1933, wobei er 1932 nach Erkrankung seines Partners über 21 Stunden fuhr. Weitere Sportwagenerfolge folgten, so der Sieg bei GP von Frankreich 1936.
Nach dem Krieg bestritt er Rennen auf Maserati und gewann 1946 den GP von St. Cloud bei Paris. Im ersten Weltmeisterschaftsjahr 1950 trat er auf einem privaten Ferrari und Talbot-Lago an, wobei der GP von Belgien als Rennen in Erinnerung bleibt, wo er mit den überlegenen Alfa Romeos mithalten konnte und nur durch einen Defekt aus dem Rennen geworfen wurde.
Bei einem Formel-2-Rennen am 10. September 1950 brach die Radaufhängung an Raymond Sommers Wagen und er verunglückte tödlich.
Mann | Formel-1-Rennfahrer (Frankreich) | GP-Fahrer vor 1950 | Geboren 1906 | Gestorben 1950
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