Raymond Domenech (* 24. Januar 1952 in Lyon) ist ein ehemaliger französischer Fußballspieler und derzeit Nationaltrainer der französischen Fußballnationalmannschaft. Er ist katalanischer Abstammung; sein Vater floh während der Franco-Diktatur aus Spanien.
Am 12. Juli 2004 trat er nach der Fußball-Europameisterschaft die Nachfolge von Nationaltrainer Jacques Santini an. Er hat nach dem Viertelfinalaus gegen den späteren Europameister Griechenland bei der Fußball-Europameisterschaft 2004 viel Arbeit. Die glorreichen Zeiten von Zinedine Zidane und die Siege der Fußball-Weltmeisterschaft 1998 und der Fußball-Europameisterschaft 2000 schienen Vergangenheit - die sogenannte Equipe tricolore hatte gegen kleine Fußballnationen selbst im eigenen Nationalstadion in Paris größere Probleme bei der Qualifikation zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006.
Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland, dem letzten Turnier von Zinedine Zidane, lebte die Equipe tricolore jedoch wieder auf und erreichte nach anfangs schwachen Leistungen das Finale.
Raymond Domenech steht für taktische Disziplin, die er vor allem im Elsass bei Racing Straßburg lernte. Seine Bilanz mit der Nationalmannschaft ist bisher (Stand 2. März 2006) positiv: in 18 Spielen gelangen seiner Mannschaft acht Siege, neun Unentschieden und eine Niederlage.
Geboren 1952 | Mann | Franzose | Fußballspieler (Frankreich) | Fußballtrainer
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