Ravi Shankar (bengali: রবি শংকর শঙ্কর, Rabi Śaṃkar Śaṅkar; * 7. April 1920 in Varanasi; bürgerlicher Name: Rabindra Shankar Chowdhury) ist ein indischer Sitarspieler und Komponist.
Er gründete 1949 das Indian National Orchestra, 1962 die Kinnara School of Music in Bombay, 1967 eine Zweigstelle in Los Angeles. Er unternahm zahlreiche Konzertreisen, spielte im Jahr 1967 auf dem Monterey Music Festival und 1969 bei dem legendären Woodstock-Festival, sowie unter anderem mit Yehudi Menuhin und George Harrison von den Beatles, mit dem ihn eine tiefe Freundschaft verband sowie mit Philip Glass. Woodstock war sein letzter Auftritt auf Festivals dieser Art, da er den offenen Drogenkonsum der Hippies und ihre Einstellung gegenüber Indien, die sich z. B. in Kamasutra-Partys mit Haschisch ausdrückte, immer stärker missbilligte, was er auch offen sagte.
Neben Projekten mit Popmusikern führte er 1971 in London ein selbst verfasstes Konzert für Sitar und Orchester unter der Leitung von André Previn auf. Er schrieb zahlreiche Filmmusiken, so zu Satyajit Rays Apu-Trilogie (Pather Panchali, Aparajito und Apur Sansar) und Richard Attenboroughs Gandhi.
Auch seine beiden Töchter Norah Jones und Anoushka Shankar arbeiten erfolgreich im Musikgeschäft.
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