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Das Raumprogramm steht am Anfang einer Gebäudeplanung und wird durch den Bauherrn im Rahmen der Projektentwicklung zusammengestellt. Es stellt einen ersten detaillierten Überblick der Bauaufgabe dar und dient im weiteren Verlauf als Grundlage der Gebäudeplanung. Ein Raumprogramm kann sowohl für Neubauten als auch in der Altbausanierung ein sinnvolles Arbeitsmittel darstellen.

Ziel: Das Raumprogramm stellt Umfang und Ausstattung der wesentlichen Gebäudenutzungen dar, ohne einen Anspruch auf Vollständigkeit und/oder Abgeschlossenheit. Es dient dem Bauherrn als Arbeitsmittel seine Anforderungen und Wünsche zusammenzustellen und zu detaillieren. Dem Architekten dient es als eine erste Orientierung für den Gebäudeentwurf, ohne selbst bereits einen räumlichen Entwurf zu beinhalten.

Inhalt: Das Raumprogramm stellt üblicherweise eine Auflistung der zu erstellenden Räume in tabellarischer Form dar. Dabei können jedem Raum nutzungsabhängige Attribute zugeordnet werden. Art und Umfang des Raumprogramms richten sich nach der späteren Nutzung des Gebäudes.

Form: Das Raumprogramm ist grundsätzlich an keine äußere Form gebunden. Die Darstellung richtet sich nach den Inhalten.

Attribute: Anzahl und Inhalt der dargestellten Attribute sind stark Nutzungsabhängig. Es können u.a. folgende Angaben dargestellt werden:

  • Raum (Architektur)
    • Bezeichnung
    • Fläche
    • Bodenbelag
    • besondere Möblierungen, z. B. Flügel
  • technische Ausstattung
    • Elektroausstattung z. B. Anzahl der Steckdosen
    • Heizflächen z. B. Fußbodenheizung
    • Kommunikationsanschlüsse z. B. Telefonanschluß

siehe auch


Bauplanung

 

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