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Rauch ist ein Aerosol von Gasen, Wassertröpfchen und Rußpartikeln in feinst verteilter (oft kolloidaler) Form, welches durch Verbrennungsprozesse entsteht. Je nach Ursache können auch weitere Partikel enthalten sein, z.B. Öltröpfchen und mineralische Stäube. Umgangssprachlich wird dichter, undurchsichtiger und gegebenenfalls dunkler Rauch als Qualm bezeichnet.
Anwendungsgebiete des Rauches:
Kontrollierte Verbrennung findet normalerweise in geschlossenen Behältern (wie Maschinen, Öfen und Lampen) statt und die Rauchgase werden durch einen Kamin oder ein Gebläse freigegeben. Bei großindustriellen Anlagen wird der Rauch entsprechend aufbereitet, sodass neben Stickstoff praktisch nur noch Wasserdampf und Kohlenstoffdioxid den Schornstein verlassen.
Die meisten Brandopfer (in Deutschland 70%) verunglücken nachts, da tagsüber ein Feuer meist schnell entdeckt und gelöscht werden kann. Nachts dagegen schläft auch der Geruchssinn, so dass die Opfer im Schlaf überrascht werden, ohne die gefährlichen Brandgase zu bemerken. Deshalb fallen fast alle Brandtoten nicht den Flammen, sondern den giftigen Rauchgasen zum Opfer, die während der Schwelbrandphase entstehen. In Deutschland sterben 95% der Brandtoten an den Folgen einer Rauchvergiftung durch die geruchlosen Gase Kohlenmonoxid und Kohlendioxid - schon wenige Lungenfüllungen Kohlenmonoxid sind tödlich.
So genannte Rauchmelder können besonders während des Schlafes mögliche Opfer warnen.
In Bezug auf das Rauchen siehe auch unter: Tabakrauch