| Raubtiere | ||||||||||||
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| Canis lupus laying in grass.jpg (Canis lupus)]] | ||||||||||||
| : | Kiefermäuler (Gnathostomata) |
| : | Landwirbeltiere (Tetrapoda) |
| : | Säugetiere (Mammalia) |
| : | Höhere Säugetiere (Eutheria) |
| : | Laurasiatheria |
| : | Raubtiere |
Die Bezeichnung "Carnivora" setzt sich aus den lateinischen Begriffen caro, carnis (Fleisch) und voro (verschlingen) zusammen. Carnivora sind somit vom Namen her Fleischfresser. Ihren Fleischbedarf decken sie durch Jagd oder das Fressen von Aas. Ein Großteil der Carnivoren sind jedoch omnivor, also Allesfresser, das heißt, sie nehmen daneben auch Beeren, Gräser usw. zu sich. Einige Arten, darunter der Große Panda, der Pardelroller oder der Wickelbär sind sogar vorrangig oder fast ausschließlich Pflanzenfresser.
Mit etwa 270 Arten sind die Raubtiere eine der artenreicheren Ordnungen der Säugetiere, die vor allem aus sehr vielen spezialisierten Formen besteht. Sie kommen auf allen Kontinenten vor, wobei sie in der Antarktis nur an den Küsten anzutreffen sind. Auch das Innere des australischen Kontinents war früher raubtierfrei, doch hier wurde der australische Dingo durch den Menschen eingeführt. (Zwar gab und gibt es in Australien durchaus große landlebende Fleischfresser, es handelt sich allerdings um Reptilien und Beuteltiere.) Einige Raubtiere leben in Rudeln (z.B. Wölfe) oder Kolonien (z.B. Seelöwen).
Der Unterkiefer ist so im Oberkiefer verankert, dass er nur auf und ab bewegt werden kann; Seitwärtsbewegungen wie etwa beim Kauen sind nicht möglich.
Weibliche Raubtiere verfügen über eine zweihörnige Gebärmutter. Sie haben bauchständige Milchdrüsen. Männliche Raubtiere verfügen über einen Penisknochen (Baculum), die Hoden liegen außen.
Viele Raubtiere sind heute akut bedroht und wurden oder werden wegen ihres Fells, aus dem Luxuskleidung hergestellt wird, für Jagdtrophäen oder als "Haustiermörder" beziehungsweise "Nutztiermörder" bejagt.
Einige Arten (vor allem Haushund und Hauskatze) werden vom Menschen auch als Haustiere gehalten. Verschiedene Marder werden wegen ihres Felles oder im Falle des Frettchens zur Kaninchen- und Hasenjagd gezüchtet.
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