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Wappen Karte
Wappen Rathenow.png Karte_Rathenow_in_Deutschland.png
Basisdaten
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Bundesland: Brandenburg
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Landkreis: Havelland
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Geografische Lage:
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Höhe: 26 m ü. NN
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Fläche: 105,68 km²
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Einwohner: 27.087 (30. Juni 2005)
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Bevölkerungsdichte: 256 Einwohner je km²
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Postleitzahl: 14712
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Vorwahl: 03385
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Kfz-Kennzeichen: HVL (früher: RN)
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Gemeindeschlüssel: 12 0 63 252
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Stadtgliederung: 5 Ortsteile bzw.
Stadtbezirke

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Adresse der Stadtverwaltung: Berliner Str. 15
14712 Rathenow

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Website: www.rathenow.de
Bürgermeister: Ronald Seeger

Rathenow ist eine Stadt an der Havel, ca. 70 Kilometer westlich von Berlin und Verwaltungssitz des Landkreises Havelland.

Geografie


Stadtgliederung

Am 1. Januar 2002 wurden die eigenständigen Gemeinden Semlin, Böhne, Göttlin, Grütz und Steckelsdorf im Zuge der Gemeindegebietsreform Ortsteile von Rathenow.

Geschichte


Im 15. und 16. Jahrhundert wurde die vom Anfang des 13. Jahrhunderts stammende spätromanische St.-Marien-Andreas-Kirche durch Meister Lindemann zu einer dreischiffigen Hallenkirche umgestaltet.

Rathenow_Kirche.jpg

Waährend des Schwedisch-Brandenburgischen Krieges fand in der Nähe der Stadt eine Schlacht den beiden Kriegparteien statt, in der die brandenburgischen Truppen kriegsentscheidend gewinnen konnten. Rathenow Duncker-Denkmal.JPG Rathenow wird als Wiege der industriellen Optik in Deutschland bezeichnet. Johann Heinrich August Duncker entwickelte in Rathenow die erste Vielspindelschleifmaschine zur rationellen Herstellung von Brillengläsern und begründete dort 1801 die optische Industrie.

Nach der Neuorganisation der Kreisgliederung im preußischen Staat nach dem Wiener Kongress war Rathenow Verwaltungssitz des Kreises Westhavelland im Regierungsbezirk Potsdam in der preußischen Provinz Brandenburg, seit 1939 „Mark Brandenburg“.

1889-91 wurde die Zietenhusarenkaserne errichtet (einfach geliederte Ziegelbauten).

Am 1. Juni 1925 schied die Stadtgemeinde Rathenow aus dem Kreis Westhavelland aus und bildete fortan einen eigenen Stadtkreis.

Zu DDR-Zeiten arbeiteten in den „Rathenower Optischen Werken (ROW)“ mehrere tausend Menschen. Ein Großteil des Ostblocks wurde von hier aus mit Brillen und optischen Geräten beliefert. Mit der deutschen Wirtschafts- und Währungsunion brachen diese Märkte schlagartig weg. Nur noch wenige hundert Menschen finden heute in der optischen Industrie Beschäftigung.

Hohe Arbeitslosigkeit und Abwanderung der Jungen sind die Folge. Ein Großteil der Wohnungen im Neubaugebiet Rathenow Ost steht deshalb leer und einige werden bereits abgerissen. Bekannt war auch die Ziegelindustrie; ein Großteil der Ziegel für die Bauten von Schloss Sanssouci, des Holländischen Viertels in Potsdam und des Roten Rathauses in Berlin stammen aus Rathenower Produktion.

Am 17. Juni 1953 kam es in Rathenow zu heftigen Protesten. Dabei wurde der Spitzel der Sowjetischen Militäradministration Hagedorn von aufgebrachten Demonstranten gelyncht.

Politik


Stadtverordnetenversammlung

Die Stadtverordnetenversammlung Rathenow besteht aus 32 Abgeordneten und dem hauptamtlichen Bürgermeister.

(Stand: Kommunalwahl am 26. Oktober 2003)

{| align=right Rathenow_Denkmal.jpg]] Rathenow_Denkmal_Detail.jpg

Städtepartnerschaften

Partnerstädte der Stadt sind:

Kultur und Sehenswürdigkeiten


Veranstaltungen

Vom 22. April 2006 bis 15. Oktober 2006 findet in Rathenow die Landesgartenschau des Landes Brandenburg statt. Dazu wurden umfangreiche Baumaßnahmen sowohl auf dem Weinberg als auch dem Schwedendammgelände durchgeführt. So wurde u.a. eine bereits stark verfallene Mühle komplett umgebaut. Diese soll bis zur Gartenschau und eventuell darüber hinaus der LAGA-GmbH als Geschäftsstelle dienen, ein "grünes" Klassenzimmer, eine Sporthalle und die Musikschule beherbergen. Den Farben auf der Spur wurde als Motto dieser Landesgartenschau gewählt. Weiterhin kann man auch das Kulturzentrum Rathenow (Theater, Optikindustriemuseum, Kunstausstellungen und Restaurant) im Zentrum der Stadt besuchen.

Bauwerke

In der Stadt steht das größte barocke Sandsteindenkmal Norddeutschlands und erinnert an den Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm, der in der Schlacht von Fehrbellin 1675 die Schweden besiegte. Das Denkmal wurde 1736-38 von Johann Georg Glume nach einem Modell von Barthlomé Damart geschaffen und zeigt den Großen Kurfürsten in der Tracht eines römischen Imperators aus einem Postament, an dem Allegorien und Schlachtenreliefs angebracht sind.

Das Rolfsche Fernrohr ist ein weltweit einzigartiges Brachymedial-Fernrohr. Es kann in der Gesamtschule Rathenow Ost - "Bruno-H.-Bürgel" - besichtigt werden.

Auf dem Weinberg, einem innenstadtnahen Erholungspark (2006 Teil der Landesgartenschau), steht der 1914 eingeweihte Bismarckturm, errichtet zu Ehren Otto von Bismarck, der in der Nähe von Rathenow in Schönhausen/Elbe geboren wurde. Der Turm wurde 1945 schwer beschädigt, in den 60-er Jahren gabe es Umbauversuche zu einer Sternwarte, 2003 wurde er nach Sanierung wieder eingeweiht.

Wirtschaft und Infrastruktur


Verkehr

Rathenow liegt am Kreuzungspunkt der Bundesstraßen B102 (Richtung Brandenburg und Neustadt (Dosse)) und B188 (Richtung B5 href="http://articles.gourt.com/de/Hamburg">Hamburg-Berlin und Stendal).

Die Bahnlinien Berlin - Hannover und Treuenbrietzen - Neustadt (Dosse) (Brandenburgische Städtebahn) führen durch Rathenow, wobei die Stadt keinen Anschluß an den Fernverkehr hat (nächste Halte Stendal und Berlin sowie Magdeburg und Wittenberge). Es bestehen folgende Verbindungen im Regionalverkehr der Eisenbahn: RE 2 nach Cottbus über Berlin, RB 51 nach Brandenburg (Havel) und RB 13 nach Stendal. Die Verbindung nach Neustadt (Dosse) wurde Ende 2003, das Teilstück von Rathenow nach Rathenow-Nord Ende 2005 eingestellt.

Privaten oder gewerblichen Flugverkehr gibt es in Stechow, etwa 8km auf der B188 in Richtung Nauen.

Rathenow hat durch seine Lage an der Havel die Möglichkeit, Schifffahrt zu betreiben, es gibt einen Hafen.

Söhne und Töchter der Stadt


Weblinks


Siehe auch: Radwege in Brandenburg

Ort in Brandenburg

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