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Unter dem Wort Rassel (Schüttel-Idiophon) werden Musikinstrumente zusammengefasst, die zum einen selbstklingend, wie alle Idiophone sind, die aber nicht wie bei den Schlagidiophonen direkt angeregt, sondern indirekt durch Schütteln bewegter Teile zum Klingen gebracht werden.

Rasseln können wie folgt klassifiziert werden:

  • Anschlag- oder Rahmenrasseln (Zimbelstern, Schellenbaum, Schellenring, Tambourin)
  • Gefäß- oder Einschlussrasseln wie Maracas, Eggshaker, Schüttelrohr u. a. bestehen aus einem Hohlkörper, der mit einigen harten Kleinkörpern (von Sand- bis Nussgröße) gefüllt ist. Durch rhythmisches Schütteln des Körpers erzeugen die gegen sich selbst und die Wand schlagenden Körper gleich klingende Geräusche.

Gefäß- oder Einschlussrasseln werden heute unter anderm im Cha Cha Cha, Tango und Jazz eingesetzt.

Auch in der symphonischen Musik werden Rasseln aller Art schon längere Zeit eingesetzt.

Das einfache Instrument war bereits in der Antike gebräuchlich. Als Kinderrassel werden Rasseln in unterschiedlichster Form Säuglingen und Kleinkindern als Spielzeug gegeben, um deren sensomotorische Fähigkeiten zu entwickeln. Rasselbande ist eine umgangssprachliche oder auch scherzhafte Bezeichnung für eine lärmende Kinderschar.

Idiophon | Spielzeug

Rattle (percussion)

 

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