Unter Raman-Spektroskopie (benannt nach dem indischen Physiker Chandrasekhara Venkata Raman) versteht man in der Physik die spektroskopische Untersuchung der inelastischen Streuung von Licht an Molekülen oder Festkörpern. Sie dient unter anderem der Untersuchung der Materialeigenschaften zum Beispiel von Halbleitern, Pigmenten, Kunstgegenständen.
Der Grund liegt in einer Wechselwirkung des Lichtes mit der Materie, dem sog. Raman-Effekt, bei dem Energie vom Licht auf die Materie übertragen wird ("stokes" Seite des Spektrums), bzw. Energie von der Materie auf das Licht ("anti-stokes" Seite des Spektrums). Da die Wellenlänge des Lichtes (damit seine Farbe) von der Energie des Lichtes abhängt, bewirkt dieser Energieübertrag eine Verschiebung der Wellenlänge des gestreuten Lichtes gegenüber dem eingestrahlten Licht, den sog. Ramanshift.
Spektroskopie | Physikalisches Analyseverfahren
Raman spectroscopy | Spectroscopie Raman | Ramanspectroscopie | Spektroskopia Ramana
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"Ramanspektroskopie".
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