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Die Rallye-Weltmeisterschaft (FIA World Rally Championship) wird als eine Serie von derzeit 16 Rallye-WM-Läufen weltweit ausgetragen.

Modus


Generell dürfen nur in großen Stückzahlen produzierte Autos (mindestens 25.000 verkaufte Einheiten) an der Rallye-WM teilnehmen. Dies bedeutet, dass jedes zugelassene World Rally Car (WRC) auf einem handelsüblichen Straßenwagen basieren muss. In der Saison 2005 nehmen an der Rallye-WM Werksteams der Marken Peugeot, Citroën, Ford, Mitsubishi, Subaru, und Škoda teil.

Jeder Lauf zur Rallye-WM ist in drei Etappen unterteilt. Jede dieser Etappen ist wiederum in kurze Wertungsprüfungen von üblicherweise 10 bis 30 km Länge aufgeteilt. An den drei Renntagen von Freitag bis Sonntag werden insgesamt zwischen 15 und 25 Wertungsprüfungen mit einer Gesamtlänge von rund 400 Kilometer ausgetragen.

Vor dem Wettbewerb inspizieren die Rallye-Fahrer den Kurs und geben dabei ihren Kopiloten genaue Infos für deren Notizen, speziell über alle Kurven und Besonderheiten der einzelnen Streckenabschnitte. Während des als Zeitfahren ausgetragenen Rennens liest dann der Beifahrer dem Fahrer diese Notizen aus dem so genannten Gebetbuch vor.

Sieger der Rallye ist der zeitschnellste Fahrer nach der Addition aller Wertungsprüfungen. Die Punkte für die Fahrer-Weltmeisterschaft werden nach dem Formel-1-Prinzip vergeben: Der Gesamtsieg bringt zehn Punkte, ein 2. Platz acht, ein 3. Platz sechs, ein 4. Platz fünf Punkte usw. und ein 8. Platz somit noch einen Punkt ein.

Die Punkte für die Markenwertung werden jedoch, abweichend vom Formel-1-Prinzip, nur an die zuvor gemeldeten (max. zwei) Werkswagen vergeben. In der Wertung liegende Privatfahrer, bzw. nicht gemeldete Fahrzeuge eines Herstellers, werden einfach übersprungen. So kann es durchaus passieren, dass ein z. B. auf dem 13. Gesamtplatz im Ziel eingetroffener Teilnehmer zwar keine Zähler als Fahrer erhält, dafür jedoch Herstellerpunkte für seine Marke kassiert.

Kalender


Die bekannteste Rallye des WM-Kalenders ist die traditionsreiche Rallye Monte Carlo, die 1911 erstmals stattfand und damit sehr viel älter als die Rallye-WM selbst ist.

Die Rallye-WM 2006 sieht Wertungsläufe in diesen Ländern und dieser Reihenfolge vor: Monaco (Januar), Schweden (Februar), Mexiko (März), Spanien (März), Frankreich respektive Korsika (April), Argentinien (April), Italien respektive Sardinien (Mai), Griechenland (Juni), Deutschland (August), Finnland (August), Japan (September), Zypern (September), Türkei (Oktober), Australien (Oktober), Neuseeland (November) und Großbritannien respektive Wales (Dezember). Für 2007 ist seitens der FIA geplant, die Wertungsläufe von Zypern, der Türkei und Australien gegen Läufe in Norwegen, Portugal und Irland auszutauschen.

Die einzelnen Wettbewerbe werden auf unterschiedlichen Belägen, unter anderem auf Asphalt, Schotter und Schnee oder Eis ausgefahren.

Geschichte


1973 fand die erste Rallye-WM statt. Erst seit 1979 gibt es allerdings auch eine Fahrer-Wertung.

In den letzten Jahren sind die jeweiligen Läufe der Rallye-WM stark gekürzt bzw. gestrafft worden, hauptsächlich um Fernsehübertragungen zu erleichtern. So wurde etwa die legendäre Nacht der langen Messer der Rallye Monte Carlo ersatzlos gestrichen.

2002 wurde die ADAC-Rallye-Deutschland erstmals als Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft in und um Trier durchgeführt. Sie wurde gewonnen von Sébastien Loeb in einem Citroën. Auch 2003, 2004 und 2005 gewann der Elsässer Loeb die Deutschland-Rallye.

Liste der Rallye-Weltmeister


Jahr Weltmeister Team
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2006
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2005 Sébastien Loeb (F)  Citroën
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2004 Sébastien Loeb (F)  Citroën
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2003 Petter Solberg (N)  Subaru
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2002 Marcus Grönholm (FIN)  Peugeot
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2001 Richard Burns  (GB)  Subaru
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2000 Marcus Grönholm (FIN)  Peugeot
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1999 Tommi Mäkinen (FIN)  Mitsubishi
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1998 Tommi Mäkinen (FIN)  Mitsubishi
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1997 Tommi Mäkinen (FIN)  Mitsubishi
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1996 Tommi Mäkinen (FIN)  Mitsubishi
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1995 Colin McRae (GB)  Subaru
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1994 Didier Auriol (F)  Toyota
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1993 Juha Kankkunen (FIN)  Toyota
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1992 Carlos Sainz (E)  Toyota
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1991 Juha Kankkunen (FIN)  Lancia
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1990 Carlos Sainz (E)  Toyota
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1989 Miki Biasion (I)  Lancia
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1988 Miki Biasion (I)  Lancia
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1987 Juha Kankkunen (FIN)  Lancia
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1986 Juha Kankkunen (FIN)  Peugeot
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1985 Timo Salonen (FIN)  Peugeot
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1984 Stig Blomqvist (S)  Audi
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1983 Hannu Mikkola (FIN)  Audi
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1982 Walter Röhrl (D)  Opel
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1981 Ari Vatanen (FIN)  Ford
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1980 Walter Röhrl (D)  Fiat
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1979 Björn Waldegård (S)  Ford

Weblinks


  • http://www.rallye-magazin.de - Wichtige Rallye-Seite im Netz
  • http://www.fia.com - Weltverband FIA, Paris (F) und Genf (CH)
  • http://www.wrc.com - FIA World Rally Championship (WRC)
  • http://www.rallybase.nl - Ergebnis-Sammlung-Website
  • http://www.dmsb.de - Deutscher Motor Sport Bund e.V.
  • http://www.rallye-deutschland.de - Deutschland-Rallye-Informationen
  • http://www.wrc24.de - Aktuelle Berichte zu allen WM-Läufen
  • http://www.rallye.at - Seite aus Österreich

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