Ralf Schumacher (* 30. Juni 1975 in Hürth-Hermülheim, Nordrhein-Westfalen) ist ein deutscher Formel 1-Rennfahrer. Ralf_Schumacher.jpg]] R schumacher 2002.jpg | Williams f1.jpg
Ralf Schumacher wurde bereits als 3-Jähriger von seinem Vater ins Kart gesetzt und fuhr die ersten Rennen auf der väterlichen Kart-Bahn. Ralf eiferte damit seinem älteren Bruder Michael Schumacher nach. 1989 wurde er deutscher Junioren-Kartmeister, zwei Jahre später gewann er den NRW-Cup, den Gold-Cup und die Junior Kart-Meisterschaft. 1992 wechselte er in die Formel Junior Neben der Deutschen Kart-Meisterschaft bestritt Ralf Schumacher 1992 zum ersten Mal ein Rennen in einem Monoposto. Im ADAC-Formel-Junior erreichte er bei seinem Debüt einen sensationellen zweiten Platz. Genau auf dieser Position beendet er auch die Deutsche Kart-Meisterschaft.
1994 wechselte er in die Formel 3 auf Anraten seines damaligen Managers Willi Weber. Er fuhr seine erste komplette Saison in der ADAC-Formel-Junior-Meisterschaft. Er bewies auch hier eindeutig sein Talent und krönte den Verlauf der Saison mit einem Vize-Meistertitel. Manager Willi Weber war von Ralfs Leistungen beeindruckt und so fuhr Ralf Schumacher erste Tests und sein erstes Formel 3-Rennen im Team von Willi Weber (WTS). Sein erster Sieg 1994 verschaffte ihm den dritten Platz im Endklassement hinter Jörg Müller und Alexander Wurz. Hinter Norberto Fontana reichte es auch im Folgejahr "nur" zum zweiten Platz in der Endabrechnung.
Anstatt in die Formel 3000 zu gehen, riet ihm sein Manager in die japanische Formel 3000 zu gehen, wo er 1996 den ersten Platz und diesmal gegen Fontana im letzten Rennen den Titel errang.
1999 wechselte er zu dem im Umbruch befindlichen Williams F1-Team und erhob den Anspruch mittel- bis langfristig Weltmeister zu werden. Doch das ehemalige Renault-Triebwerk, dass 1997 noch Jacques Villeneuve zum Weltmeister werden ließ, war als Kunden-Mecachrome-Motor allenfalls zweite Wahl. Dennoch fuhr Schumacher eine beherzte Saison und hatte auf dem Nürburgring durchaus Chancen auf den Sieg, als ein Reifendefekt ihn aus dem Rennen warf. Seinen Teamkollegen Alex Zanardi hatte er jedoch eindeutig im Griff.
Als Williams dann im Jahre 2000 durch den Einstieg von BMW zum Werksteam wurde und über einen wesentlich konkurrenzfähigeren Motor verfügte, wurde die Situation für Schumacher deutlich besser. In jenem Jahr erreichte er drei Podiumsplatzierungen, ein Jahr später konnte Schumacher beim GP von Imola seinen ersten Sieg erringen. Diesem Erfolg folgen im gleichen Jahr noch zwei weitere Rennsiege in Montreal und Hockenheim. Während bis zum Ende des Saison 2000 Jenson Button Ralfs Teamkollege war, stiess ab 2001 Juan Pablo Montoya zu Williams und bildete mit Schumacher nach Ansicht der Fachpresse das stärkste Fahrerteam innerhalb der Formel Eins. Im Jahr 2002 konnte Schumacher den GP von Malaysia für sich entscheiden und wurde am Ende des Jahres - wie schon 2001 - als WM-Vierter gewertet. Ein Jahr später gelangen ihm zwei Siege, sowohl beim GP vom Europa als auch beim GP von Frankreich stand er ganz oben auf dem Treppchen. Bereits während der Saison wurde in der Presse über einen Wechsel Schumachers zu einem anderem Team gemutmaßt, aufgrund der Unzufriedenheit mit seinen bisherigen Arbeitgeber (Zitat: "Williams war mal ein Topteam!") und der Aussichtslosigkeit auf dem WM-Fahrertitel entschloss sich Schumacher zu einem Wechsel zu dem in Köln beheimateten Team Toyota. Diese Entscheidung war zunächst umstritten, da sich das japanische Team zu dieser Zeit bestenfalls im Mittelfeld der Wettbewerber befand; Schumacher selbst verstand seine Unterschrift bei Toyota als "sportlich langfristige Aktion". Das große Budget, über das der Rennstall verfügt, und die damit verbundenen intensiven Entwicklungsmöglichkeiten sowie die daraus resultierenden ermunternden Ergebnisse lassen seine Entscheidung im Nachhinein als richtig erscheinen.
2005 wechselte Ralf Schumacher zu Toyota F1. Im Gegensatz zu seinem Bruder war er bei der Sportpresse zunächst umstritten. Man sah in ihm mehr den jugendlichen Sonnyboy, der mehr den Luxus genoss als ernsthaft zu trainieren. Seine sportlichen Erfolge ließen die Kritiker aber bald verstummen.
Das erste Jahr bei dem japanischen Rennstall lief für Schumacher deutlich besser als erwartet. Der Toyota erwiess sich als konkurrenzfähiger als im Jahr davor, in Ungarn und China konnte Ralf auf das Podium fahren und jeweils einen dritten Platz erringen, beim GP von Japan erreichte er in einem ereignisreichen Qualifying gar die Pole Position. Sein Teamkollege Jarno Trulli schien zunächst - insbesondere durch sehr gute Qualifiktations-Ergebnisse - besser bei Toyota zurechtzukommen, gegen Ende des Jahres wurde der Wagen aber mehr den fahrerischen Ansprüchen Schumachers gerecht, so dass dieser seinen Teamkollegen punktemäßig übertreffen konnte.
Cora ist ebenfalls im Rennsport tätig, 2005 fuhr sie in der Mini-Cup Serie. Für 2006 hat sie einen Vertrag bei Seat.
Nach der Saison 2005 trennte er sich von seinem langjährigen Manager Willi Weber in "beiderseitigem Einverständnis". Zuvor hatte es jedoch in der Presse Gerüchte darüber gegeben, dass Ralf Schumacher gegenüber Weber, der immerhin mit Toyota einen der besten Verträge für Formel-1-Piloten bisher ausgehandelt hatte, aber im Gegensatz zum älteren Bruder bei ihm nur 10 Prozent des Honorars bekam, mehrmals beratungsresistent gewesen sei. Vor diesem Hintergrund passte die persönliche Stellungsnahme Schumachers, von nun an für sich selbst sprechen zu können, auch wenn er Weber viel verdanke.
| Formel 1-Debüt | 9. März 1997 GP von Australien |
| Teams | Jordan (1997 - 1998), Williams (1999 - 2004), Toyota (2005) |
| Aktuelles Team | Toyota |
| Anzahl der Grand Prix | 151 (seit 1997) |
| Starts | 151 |
| Bestes WM-Resultat | WM-Vierter mit 49 Punkten (2001), mit 42 Punkten (2002) |
| WM-Punkte insgesamt | 305 |
| Erste Punkte | 13. April 1997 GP von Argentinien, 3. Platz |
| Punkte pro Start | 2,07 |
| Führungsrunden | 399 |
| Führungskilometer | 1928 |
| Siege | 6 |
| Erster Sieg | 15. April 2001 GP von San Marino im 70. Rennen |
| Letzter Sieg | 6. Juli 2003 GP von Frankreich |
| Zweite Plätze | 6 |
| Dritte Plätze | 14 |
| Podiumsplätze | 27 |
| Erster Podiumsplatz | 13. April 1997 GP von Argentinien, 3. Platz |
| Letzter Podiumsplatz | 2. April 2006GP von Australien, 3. Platz |
| Pole Positions | 6 |
| Erste Pole Position | 1. Juli 2001 GP von Frankreich |
| Letzte Pole Position | 8. Oktober 2005 GP von Japan |
| Schnellste Runden | 8 |
| Beendete Rennen | 96 |
| Beendete Rennen in den Punkten | 78 |
| Ausfälle | 48 |
| Momentane WM-Platzierung | 7. mit 7 Punkten |
| Stand | 2. April 2006 GP von Australien |
Mann | Formel-1-Rennfahrer (Deutschland) | Geboren 1975
Ралф Шумахер | Ralf Schumacher | Ralf Schumacher | Ralf Schumacher | Ralf Schumacher | Ralf Schumacher | Ralf Schumacher | Ralf Schumacher | Ralf Schumacher | Ralf Schumacher | Ralf Schumacher | ラルフ・シューマッハ | შუმახერი, რალფ | Ralfs Šūmahers | Ralf Schumacher | Ralf Schumacher | Ralf Schumacher | Ralf Schumacher | Ralf Schumacher | Ralf Schumacher | 拉夫·舒馬赫
This article is licensed under the GNU Free Documentation License.
It uses material from the
"Ralf Schumacher".
Home Page • arts • business • computers • games • health • hospitals • home • kids & teens • news • physicians • recreation• reference • regional • science • shopping • society • sports • world