Radiowellen sind elektromagnetische Wellen in einem Frequenzbereich (75 kHz bis etwa 10 GHz), der technisch häufig für die drahtlose Übertragung von Sprache, Bildern und anderen Daten z. B. über den Rundfunk verwendet wird.
Die zu übertragende Information wird einer Trägerwelle durch Modulation aufgeprägt und von der Sende-Antenne abgestrahlt. In der Empfangsantenne werden gleichartige Schwingungen induziert, aus denen die Information wieder demoduliert wird.
Radiowellen entstehen auch auf natürliche Weise, z. B. in der Milchstraße als 21 cm-Welle des Wasserstoffs, die allerdings keine rundfunkähnlichen Signale trägt. Andere von der Radioastronomie untersuchte Frequenzen stammen von Riesensternen, von Pulsaren oder von "aktiven Galaxien" (Quasaren).
Auch Blitze beim Gewitter erzeugen starke elektromagnetische Strahlung im kHz bis MHz-Bereich.
Die von der Funktechnik zur Datenübertragung benützten Frequenzen des elektromagnetischen Spektrums reichen aber bis zu den Radar- und Mikrowellen und der Terahertzstrahlung, weshalb der gesamte Spektralbereich auch im Begriff "Funkwellen" zusammengefasst wird. Deren technische Verwendung ist in international vereinbarten Frequenzbändern geregelt.
Es gibt auch Planeten die Radiowellen ausstrahlen.
Elektromagnetisches Spektrum | Funktechnik | Beobachtende Astronomie
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