Die Ria (span. ría) ist ein Küstentyp mit einer schmalen und lange, tief in das Land eindringenden Meeresbucht. Im Gegensatz zu Fjord und Förde wurde eine Ria nicht durch Gletscher gebildet. Rias gehen vielmehr aus Flusstälern hervor, die durch Überflutung von Festlandsflächen (Transgression) mit Meereswasser bedeckt wurden, ohne dass diese zuvor von einem Gletscher übertieft worden wären. Sie haben daher meist flachere Küstenverläufe und geringere Buchttiefen als Fjorde.
Rias treten an der nord- und westspanischen Atlantikküste, in der Bretagne und in Irland auf.
Bekannte Rias sind z. B.