Hippuris vulgaris (aka).jpg (Hippuris vulgaris)]] Von einem Quirl oder auch Wirtel spricht man in der Botanik, wenn bei einer Pflanze zwei oder mehrere Blätter an einem Knoten stehen. Ein Beispiel ist der Tannenwedel (Hippuris vulgaris).
Von einem Scheinquirl oder Scheinwirtel spricht man, wenn die Nebenblätter gleich aussehen wie die übrigen Blätter und so einen Quirl vortäuschen. Scheinquirle sind typisch für Rötegewächse wie zum Beispiel den Waldmeister.
Bei Blüten bezeichnet man die Blütenblattkreise als Wirtel. Der Begriff Quirl wird nur bei Laubblättern verwendet.
Bei Bäumen können Äste am Stamm einen Quirl bilden (Astquirl). Aus Astquirlen wurden durch Kürzen der Zweige und Entfernen der Rinde Küchengeräte gewonnen, die zum Umrühren von Speisen dienten. Heute noch erinnert die Form der modernen Quirle an die Entstehung aus Astquirlen.