| Quinoa | ||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| : | Dreifurchenpollen-Zweikeimblättrige (Rosopsida) |
| : | Nelkenähnliche (Caryophyllidae) |
| : | Nelkenartige (Caryophyllales) |
| : | Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae) |
| : | Gänsefuß (Chenopodium) |
| : | Quinoa |
Laut FAO wurden 2004 weltweit etwa 51.000 t Quinoa geerntet.
Heute wird der Anbau dieser „Pseudogetreide“ im Rahmen von Entwicklungsprojekten in Peru und Bolivien gefördert, da die Pflanzen anspruchslos an Boden und Wasser sind und als ein gesundes alternatives Nahrungsmittel erkannt wurden. Besonders für unter Zöliakie (Glutenunverträglichkeit) leidende Menschen bilden sie einen vollwertigen Getreideersatz.
| Quinoa_und_WW.jpgVergleich Quinoa (links) und Weichweizen (rechts) |
Handelsübliches Quinoa ist zwar geschält oder gewaschen und dadurch entbittert. Unbekannt ist jedoch, welche Zahl an Saponinen dieses Verfahren übersteht. Durch ein Erhitzen kann in etwa ein Drittel der eventuell verbliebenen Saponine unschädlich gemacht werden.
Da das Verdauungssystem bei Kleinkindern noch nicht ausgereift ist, sind die Wirkungen der Saponine bei ihnen besonders problematisch. Daher rät die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) bei Kindern unter zwei Jahren von Quinoa-Produkten ab, denn trotz der Reinigung kann nicht ausgeschlossen werden, dass noch Spuren von Saponinen enthalten sind. Zwar gelten diese Einschränkungen nicht für ältere Kinder und für Erwachsene, dennoch sollte Quinoa unter fließendem heißen Wasser gewaschen werden. Denn auch für Erwachsene können sie im Falle einer Darmentzündung gefährlich werden, denn unter Umständen gelangen sie ins Blut, können die Leber schädigen und die roten Blutkörperchen zerstören.
Fuchsschwanzgewächse | Nutzpflanze | Blattgemüse | Fruchtgemüse
Merlík čilský | Quinoa | Quinoa | Chenopodium quinoa | Kvinoa | Quinoa | キヌア | Perumelde | Komosa ryżowa | Quinoa | Mjölmålla | 藜麥