Quake ist eine Computerspiel-Serie von id Software, die zum Genre der Egoshooter zählt.
Überblick
Die 1996 begonnene Quake-Serie gehört zu den einflussreichsten Vertretern des
Egoshooter-Genres und gründete viele Standards in Bezug auf die
3D-Technik, Steuerungsschema, die
Modifizierbarkeit und den
Mehrspieler-Modus.
Die Gemeinsamkeiten der einzelnen Quake-Teile finden sich im Spieldesign, nicht zwingenderweise in der Handlung. So hat die futuristische Hintergrundgeschichte in
Quake II nichts mit der des ersten Teils gemeinsam, und der dritte Teil ist als reiner Mehrspieler-Titel ohne tragende Rahmenhandlung angelegt. Der vierte Teil (
Quake 4) knüpft allerdings wieder an die Geschichte des zweiten Teils an.
Spiele
Quake wurde am
31. Mai 1996 für den
PC veröffentlicht. Das Spiel, beziehungsweise dessen gleichnamige Engine, wurde zum Vorbild für viele nachfolgende 3D-Spiele, insbesondere die erstmalig uneingeschränkt dreidimensionale
Level-Architektur und die Verwendung von
3D-Modellen anstatt
Sprites waren damals revolutionär. Durch die gute (und bewusst geförderte) Modifizierbarkeit entstanden vor allem im
Mehrspieler-Bereich zahlreiche neue Spielmodi, die später von vielen anderen Spielen übernommen wurden.
Später wurde das Spiel auf mehrere Konsolen portiert.
Quake II erschien am
30. November 1997 am Markt. Es wurde für das Spiel ein ganz neuer Handlungsstrang angefangen, der eine futuristische Kriegsgeschichte erzählt (die später im Nachfolger
Quake 4 weitergeführt wurde). Für die Mehrspieler-Komponente wurden über das Internet zusätzliche
Deathmatch-Maps zur Verfügung gestellt so wie ein sehr erfolgreicher offizieller
Capture-the-Flag-Modus. Das Spiel wurde neben der PC-Version später auch für die
PlayStation und den
Nintendo 64 umgesetzt.
Am
2. Dezember 1999 wurde der dritte Teil,
Quake III Arena, veröffentlicht. Wie auch bei dem fast zeitgleich erschienenen
Unreal Tournament handelt es sich um ein reines
Multiplayer-Spiel, eine klassische Einzelspielerkampagne existiert nicht. Mit vielen Verbesserungen der Engine konnte das Spiel neben
Counter-Strike das Genre, zumindest im Multiplayerbereich, sehr stark dominieren. Das Spiel wurde auf die
Sega Dreamcast und die
PlayStation 2 portiert.
Quake 4 wurde als erster Titel der Reihe nicht von
id Software selbst, sondern unter seiner Leitung von
Raven Software entwickelt und am
18. Oktober 2005 für den PC veröffentlicht. Am
18. November, folgte die
Xbox 360-Version. Zudem basiert das Spiel erstmals nicht auf einer eigens für Quake entwickelten Engine, sondern auf der Engine von
Doom 3, welche aber als indirekte Weiterentwicklung der Quake-Engine gilt.
Quake 4 bietet wie die beiden ersten Teile der Serie sowohl eine
Einzelspieler-Kampagne als auch einen
Mehrspieler-Modus, der spielerisch als direkter Nachfolger von
Quake III Arena konzipiert ist.
Die
Quake-Engine ist eine ursprünglich für den gleichnamigen Titel entwickelte
3D-Game-Engine und dient heute neben der
Unreal Engine als Plattform für eine Vielzahl anderer Spiele, insbesondere aber
Ego-Shooter wie etwa
Half-Life.
QuakeC ist eine für Quake entwickelte Scriptsprache zur Vereinfachung von Modifikationen und Programmierarbeiten.
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