William Hogarth 036.jpg, um 1743-1745]] F_A_Maulbertsch_Quacksalber.jpg: Der Quacksalber, vor 1785]] Im Volksmund wird der Begriff des Quacksalbers für Personen benutzt, die ohne einen festen Praxisraum der Heilkunde nachgehen und dafür eine Vergütung verlangen oder erhalten.
Der Begriff geht auf die niederländischen Wörter "kwakken" (wie eine Ente schnattern, prahlen) und "zalver" (Salbenverkäufer, salben) zurück.
Im Mittelalter gehörten Quacksalber zum fahrenden Volk und boten in prahlerischer Manier ihre Dienste an. Heute bezeichnet man damit meist Leute, die in laienhafter oder extrem fragwürdiger Art Kranke behandeln (auch Kurpfuscher genannt)
"Des Quacksalbers Praktik sei so gut,
daß sie allen Siechtum heilen tut...
Solch Narr kann dich in'n Abgrund stürzen,
eh du's gemerkt, dein Leben kürzen!" Sebastian Brant
Im einem erweiterten Sinne zählen auch alle modernen Wunderheiler dazu, die unter Zuhilfenahme esoterischen (Halb-)Wissens und fragwürdiger Maßnahmen (Magnetismus, Kräuterpillen, Handauflegen) ernsthafte Erfolge bei der Heilung von Krankheiten versprechen. Praktiken wie beispielsweise Elektroakupunktur, Reiki, Homöopathie, Bachblüten, die GNM, Schüßler-Salze oder die Kraniosakraltherapie werden von vielen Fachleuten zur Quacksalberei gezählt.
Quackery | Quack | 偽医療 | Kwakzalverij | Kvakksalver | Kvacksalvare
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