| Pythonschlangen | ||||||||||||
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| Baumpython.jpg (Morelia viridis)]] | ||||||||||||
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Pythons (Pythoninae; der) sind eine Unterfamilie von Schlangen aus der Familie der Riesenschlangen (Boidae). Manchmal werden sie auch als eigene Familie Pythonidae klassifiziert. Bezogen auf Familie oder Unterfamilie spricht man auch von Pythonschlangen. Ebenfalls als Pythons werden die Vertreter der Gattung Eigentlichen Pythons (Python) bezeichnet.
Die Unterfamilie Pythoninae beinhaltet 8 Gattungen
und insgesamt 33 Arten.
Die Gattungen Morelia und Python sind die beiden größten. Die Gattungen Apodora, Bothrochilus und Leiopython sind monotypisch.
Schlangen der Gattung Python sind Bewohner der Alten Welt, wo sie vor allem in Afrika und Süd- und Südostasien vorkommen. Weitere Vertreter der Pythoninae leben auch in Australien.
Die Neue Welt sowie Europa werden von Pythons nicht bewohnt.
Pythons sind ovipar. Im Gegensatz zu den meisten anderen eierlegenden Reptilien betreiben Pythonweibchen jedoch eine spezielle Form der Brutpflege. Obwohl Pythons wechselwarme Tiere sind, bebrüten die Weibchen ihre Gelege. Die Schlangen liegen bis zum Schlupf der Jungtiere in Schlingen um ihr Gelege. Dabei lässt sich zeigen, dass die Temperatur im Innern des Geleges über der Außentemperatur liegt. Man nimmt an, dass die Pythonweibchen diese Wärme durch Muskelzittern erzeugen können.
Obwohl Pythons eine Unterfamilie der Riesenschlangen sind, sind nicht alle Arten auch wirklich groß. Einige Arten der Gattung Südpythons (Antaresia) werden nur etwa 50 Zentimeter lang. Dafür sind unter den Arten der Gattung Eigentlichen Pythons (Python) die größten Schlangen der Welt mit einer maximalen Länge von bis zu zehn Metern.
Die meisten Schlangen der Familie Pythoninae sind im Anhang B der Europäischen Artenschutzverordnung gelistet und dürfen ohne Genehmigung gehalten werden. Gemäß der Bundesartenschutzverordnung ist die Haltung der zuständigen Landesbehöre gegenüber jedoch meldepflichtig.
P. m. molurus, der Helle Tigerpython ist im Anhang A der Europäischen Artenschutzverordnung geführt und darf ohne Genehmigung nicht gehalten werden.
Der Netzpython (Python reticulatus) und der Tigerpython (Python molurus) sind wegen ihrer spektakulären Größe schon lange in Gefangenschaftshaltung anzutreffen. Wegen der mit der enormen Größe verbundenen Probleme ist eine Haltung gemäß den heute in Deutschland verbindlichen Richtlinien zur artgerechten Haltung von Reptilien durch Privatleute kaum möglich.
Der Diamantpython (Morelia spilota), der Grüner Baumpython (Morelia viridis) und der Königspython (Python regius) werden regelmäßig auch von privaten Haltern gepflegt.