Karl may segeberg2.jpg Die Pyrotechnik (von griechisch pyr „Feuer“) weist auf eine Technik in Verbindung mit – meist explosiv ablaufender – Verbrennung hin. Pyrotechnische Erzeugnisse sind z. B. Streichhölzer oder die Treibladungen in Airbags oder – im Rahmen der Feuerwerkerei – Feuerwerkskörper.
Pyrotechnische Gegenstände bestehen in der Regel aus mehreren Komponenten: einem Sauerstoff
Sie können aber durchaus auch Sprengstoffcharakter haben. Das ungepresste und patronierte Pulver eines Luftheulers explodiert beispielsweise mit einem lauten Knall; während es im stark gepressten Originalzustand nur unter hellem Pfeifen abbrennt. (Dieser Effekt tritt nicht durch eine Pfeife o. ä. auf, sondern basiert auf der Tatsache, dass das Gemisch schichtenweise - bis zu mehreren tausend Mal pro Sekunde - abbrennt.)
Die klassischen Einsatzgebiete von Pyrotechnik sind das Militärwesen und Kunst und Unterhaltung (Show- und Theaterfeuerwerk, Feuershow, Film-Spezialeffekte)
Besondere Bedeutung hat die Pyrotechnik zunehmend im Technik-Bereich, z. B. als Seenotsignale, bei Rettungseinrichtungen in Luft und Raumfahrt, im Kfz-Sicherheitsbereich, wobei insbesondere im Bereich der Feststoffraketen die Abgrenzung zur eigentlichen Raketentechnik schwierig ist.
Gegenstände mit pyrotechnischen Materialien unterliegen in fast jedem Land dem nationalen Sprengstoffrecht.
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