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Der sogenannte Pyrenäenfriede (auch Pyrenäischer Friede) war der Friedensschluss zwischen Frankreich und Spanien am 7. November 1659.

Der Pyrenäenfriede beendete die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Frankreich und Spanien, die den Westfälischen Frieden überdauert hatten. Einerseits hatte Frankreich in Spanien interveniert (Aufstände in Katalonien, 1640 bis 1652), andererseits hatte Spanien die Fronde unterstützt. Er wurde an einem neutralen Ort, einer Insel im Fluss Bidassoa in der Nähe von Hendaye (Frankreich), unterzeichnet.

Bestimmungen


Spanien musste Teile des Artois, Flanderns, des Hennegaus und Luxemburgs sowie das Roussillon an Frankreich abtreten. Die Pyrenäen wurden als neue Grenze zwischen Spanien und Frankreich festgelegt. Außerdem wurde Maria Theresia, die Tochter König Philipps IV. von Spanien, mit Ludwig XIV. von Frankreich verheiratet. Die Infanta gab ihre Ansprüche auf den spanischen Thron auf und sollte hierfür eine Geldentschädigung erhalten. Diese wurde jedoch nicht gezahlt, womit der Anlass für den Devolutionskrieg gegeben war.

Allerdings sollte Frankreich nach Erlöschen der spanischen Habsburger auf die Thronfolge in Spanien verzichten. In Widerspruch zu dieser Bestimmung beanspruchten die Bourbonen nach dem Tod des letzten Habsburgers in Spanien dann doch den spanischen Thron und provozierten so den Spanischen Erbfolgekrieg. Mit dem Pyrenäenfrieden begann Frankreichs Aufstieg zur Vormacht in Europa.

Europäische Geschichte | Friedensvertrag | 1659

Tractat dels Pirineus | Treaty of the Pyrenees | Traktato de la Pireneoj | Tratado de los Pirineos | Traité des Pyrénées | Pace dei Pirenei | Traité vun de Pyrenäen | Pokój pirenejski | Tratado dos Pirinéus | 比利牛斯和约

 

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