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Lilium_pyrenaicum.jpg
Pyrenäen-Lilie
: Lilienähnliche (Liliidae)
: Lilienartige (Liliales)
: Liliengewächse (Liliaceae)
: Lilioideae
: Lilien (Lilium)
: Pyrenäen-Lilie
Wissenschaftlicher Name Lilium pyrenaicum Gouan Lilium-pyrenaicum.JPG Die Pyrenäen-Lilie (Lilium pyrenaicum) ist eine Art aus der Gattung der Lilien (Lilium) in der Candidum-Sektion.

Varietäten


Neben dem Typ existieren als Varietäten:
  • Lilium pyrenaicum subsp. ponticum
Lilium pyrenaicum subsp. carniolicum wurde als eigene Art, die Krainer Lilie (Lilium carniolicum) erkannt und gilt nicht länger als Varietät .

Beschreibung


Die Pyrenäen-Lilie erreicht eine Wuchshöhe von 40 cm bis 120 cm. Der Stängel ist hart und gerade, die Blätter schmal und lanzettförmig und dicht wechselständig um den Stängel verteilt.

Die Pflanze blüht von Mai bis Juni mit 1 bis 12 in einer Rispe nickender Blüten, die unangenehm duften. Die zwittrigen Blüten sind dreizählig. Die sechs gleichgestalteten Blütenhüllblätter (Tepalen) sind stark zurückgebogenen (Türkenbundform) und erreichen einen Durchmesser von etwa 4 cm. Die Grundfarbe der Blüten ist hellgelb bis grünlich mit schwarzen Punkten und Stricheln. Es sind sechs Staubblätter vorhanden. Die Antheren sind etwa 10 mm groß, die Pollen sind leuchtend orangerot, die Nektarien sind dunkel und die Filamente sind grün. Je Blüte gibt es drei Fruchtblätter.

Die Zwiebeln sind rundlich und erreichen einen Durchmesser von etwa 7 cm, sie sind mit weißen Schuppen überzogen, die an der Luft nach rosa nachdunkeln.

Verbreitung


Die Pyrenäen-Lilie braucht einen feuchten, humusreichen, nicht nassen Boden.

Die Pflanze ist sehr selten, sie ist in den Pyrenäen endemisch und kommt damit in Frankreich, Andorra und Spanien vor.

Vermehrung


Der Samen der Pyrenäen-Lilie keimt verzögert-hypogäisch.

Kultivierung


Die Pyrenäen-Lilie ist in Natur selten, sie lässt sich jedoch leicht in tiefem, lockeren, humsreichen Boden nachziehen, in Deutschland tritt sie vereinzelt als Neophyt auf.

Weblinks


Liliengewächse

 

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