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Putbus
 

Wappen Karte
Putbus Wappen.png Karte-Puttbus.PNG
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Rügen
Fläche: 66,6 km²
Einwohner: 4.836 (30. September 2005)
Bevölkerungsdichte: 73 Einwohner je km²
Höhe: 40 m ü. NN
Postleitzahl: 18581
Vorwahl: 038301
Geografische Lage:
Kfz-Kennzeichen: RÜG
Gemeindeschlüssel: 13 0 61 028
Adresse der
Stadtverwaltung:
Markt 8
18581 Putbus
Website: www.putbus.de
Politik
Bürgermeister: Harald Burwitz

Putbus ist eine Stadt im Landkreis Rügen in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Sie ist die jüngste Stadt auf Rügen, jedoch das älteste Inselbad. Der kunstsinnige Fürst Wilhelm Malte I. zu Putbus ließ ab 1810 seinen Heimatort wesentlich ausbauen und legte ihn so an, dass er stilistisch zu Schloss und Park passte. Der Charakter des klassizistischen Stadtkerns mit seinen strahlend weißen Häusern und den prächtigen Rosenstöcken geht auf Verordnungen des Fürsten zurück und brachte der Stadt die Beinamen Weiße Stadt und Rosenstadt ein. Der Name Putbus geht auf die slawische Bezeichnung epod boz (hinter dem Holunderbusch) zurück. __toc__ Putbus Castle, Isle of Rugen, Germany.jpg um 1900]]

Geographie


Putbus_in_RÜG.png Die Stadt Putbus liegt acht Kilometer südlich der Kreisstadt Bergen auf Rügen im Biosphärenreservat Südost-Rügen. Das Gelände um Putbus ist leicht hügelig, an der Küstenlinie des Rügischen Bodden wechseln sich Flachküste und Böschungen ab. Der Stadtteil und Badeort Lauterbach hat 500 Einwohner, liegt direkt am Bodden und hat einen Fischerei- und Seglerhafen. Wilhelm Malte I. ließ hier das erste Seebad auf Rügen errichten. Zu Putbus gehört auch die 2,5 Kilometer vor dem Hafen gelegene Insel Vilm.

Ortsteile

  • Altkamp
  • Darssband
  • Dolgemost
  • Dumgenevitz
  • Freetz
  • Glowitz
  • Groß Stresow
  • Güstelitz
  • Insel Vilm
  • Kasnevitz
  • Ketelshagen
  • Krakvitz
  • Krimvitz
  • Lauterbach
  • Lonvitz
  • Muglitz
  • Nadelitz
  • Neuendorf
  • Neukamp
  • Pastitz
  • Posewald
  • Strachtitz
  • Vilmnitz
  • Wreechen

Sehenswürdigkeiten und touristische Attraktionen


Park

Putbus Park 5.jpg | Putbus_fuerst_malte.jpg

Der Park wurde 1804 von Wilhelm Malte I. im Stil eines englischen Landschaftsparks angelegt. Er bietet zahlreiche schöne Ausblicke auf die Boddenlandschaft. Erhalten sind auch noch die Orangerie, ein Mausoleum, die Parkkirche sowie das Affen- und das Vogelhaus. Das Schloss Putbus, das einst vom Park umgeben war, wurde in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts abgerissen. Daneben bietet der Park jedoch auch viele dendrologische Besonderheiten wie Riesen- und Urwelt-Mammutbäume, Zedern, gelbblühende Rosskastanien und Tulpenbäume. Dem Schlosspark angegliedert ist ein Wildgehege, in dem Rotwild und Damwild leben.

Theater

Das ehemalige Residenztheater im klassizistischen Stil liegt gegenüber dem Park. Es wurde von 1819 bis 1821 wahrscheinlich unter der Leitung des fürstlichen Baumeisters W. Steinbach erbaut. 1826 fand ein Umbau unter der Leitung des Schinkelschülers Johann Gottlieb Steinmeyer statt, bei dem die Giebel über die Schmalseiten des Gebäudes und über den Portikus angebaut wurden. Es wurde von 1992 bis 1998 sorgfältig restauriert und ist eines der dominantesten Gebäude im Stadtbild. Das Theater wurde in seiner Geschichte meist nur als Sommertheater genutzt. Ein eigenes Ensemble besaß Putbus nur von 1952 bis 1968. Heute finden in dem Haus mit 244 Sitzplätzen nur noch Gastspiele statt, und jedes Jahr im Mai locken die Putbus-Festspiele Besucher aus ganz Deutschland hierher.

Circus

Der Circus von Putbus ist ein Kreisel, den Wilhelm Malte I. bei der Ortsgründung anlegen ließ. Um ihn herum stehen klassizistische Häuser die zwar erhalten, aber zum Teil noch nicht saniert sind.

August-Bebel-Straße

In der August-Bebel-Straße sind noch zahlreiche eingeschossige Handwerkshäuser aus der Zeit der Stadtgründung zu bewundern.

Schmalspurbahn

Putbus ist Ausgangspunkt der Schmalspurbahn Rasender Roland (Spurweite: 750 Millimeter) nach Binz. Diese Bahn dient heute als Museumsbahn für den Tourismus. Es werden Dampflokomotiven der Baureihen 99 48 (Baujahr: 1938) und 99 78 (Baujahr: 1953) eingesetzt. Kürzlich wurde die Bahn bis nach Putbus-Lauterbach (Mole) verlängert.

Sendeanlage

In der Nähe von Putbus befindet sich eine Sendeanlage für Mittelwelle. Diese Anlage diente zu DDR-Zeiten zur Verbreitung des Programms der Ferienwelle. Heute wird dort ein Programm im DRM-Modus gesendet. Als Antenne des 4 Kilowatt starken Senders dient ein 51 Meter hoher, gegen Erde isolierter, abgespannter Stahlfachwerkmast.

Städtepartnerschaften


Putbus unterhält Städtepartnerschaften zu folgenden Orten:

Persönlichkeiten


Literatur


Weblinks


Ort in Mecklenburg-Vorpommern | Rügen

Putbus | Putbus

 

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