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Punk
stilistische Ursprünge: Psychedelic Rock, Pub Rock, Garagenrock-Protopunk und Reggae
Kultureller Ursprung: Anfang 1960 USA New York, bzw. Mitte 1970 England
Typische Musikinstrumente: Gitarre - Bassgitarre/E-Bass - Schlagzeug
Stilrichtungen: Punk-Rock – 77er PunkAnarcho-PunkArt-PunkCrustDepro-PunkDeutschpunkE-PunkEmoFolk-PunkHardcoreHatecoreHorrorpunkJazzcoreMelodycoreNoisecoreOi - PoppunkPost PunkPost-HardcorePunk 'n' RollSka-Punk - SkacoreSkatepunk - StreetpunkStraight Edge - Surf-Punk - Thrashcore
Daraus fließende Strömungen: Neue Deutsche Welle - Grunge - New Wave - Alternative - Independent
verwandte Themen
Jello Biafra, UK-Punk, US-Punk, Deutschpunk, Sid Vicious

Punk , auch Punkrock, ist eine Musikrichtung der Rockmusik, die Mitte der 1970er Jahre in London und New York im Zusammenhang mit der Subkultur des Punk entstanden ist.

Generelles


In vielen Punk-Rock Abhandlungen findet man den falschen Verweis auf 1977. In diesem Jahr hatten die Sex Pistols (und die Ramones) ihren kommerziellen Durchbruch, jedoch schon lange vorher spielten amateurhafte Garagenbands wie die Stooges (siehe Protopunk) in New York diese Musikrichtung. Punkmusik zeichnet sich durch eine minimale Instrumentierung (Gitarre, Bass, Schlagzeug, Gesang) sowie die Einfachheit der Kompositionen (Schlagwort "drei Akkorde") aus. Der Sound ist geprägt durch übersteuerte Gitarren, eine hohe Taktgeschwindigkeit und raue Stimmen. Die Texte haben bei Punk und Punk-Rock bisweilen einen politischen Inhalt. Der programmatische Ansatz der Simplizität bescherte der Punkmusik zwar in ihrer Anfangszeit einen grossen Auftrieb, war in der Folge jedoch die Ursache für eine Übersättigung durch unzulängliche Musiker mit wenig kreativem Potential, einhergehend mit einer Kommerzialisierung und Vereinnahmung als Modetrend. Die weitere Entwicklung kann in drei Richtungen unterteilt werden: 1. Bands, die dem musikalischen Credo treu blieben und in ihren Aussagen zunehmend politischer wurden, wie zum Beispiel The Clash, Ramones, später die Hardcore Punk-Bewegung, 2. Gruppierungen, die zunehmend unter Show-Aspekten operierten, wie etwa Sex Pistols und 3. Künstler, die sich in andere musikalische Felder weiterentwickelten, aber den Gedanken des Punk als Gegenkultur übernahmen (z.B. New Wave- und Independent-Bands).

Wichtig für die Punkmusik sind auch das Lebensgefühl, der Stil und die Kleidung. Die dazugehörige Jugendkultur Punk ist durch die Ablehnung so genannter "bürgerlicher Werte" und staatlicher Richtlinien und das möglichst krasse Auflehnen dagegen bestimmt. Unter den ersten Bands, die sich selbst als Punks bezeichneten sind unter anderem die Sex Pistols und die Ramones. Es haben sich zahlreiche andere Musikstile aus dem Punk entwickelt, die vor allem die Aggressivität in der Musik sowie die politischen Aussagen beibehalten haben. Diese große Anzahl an Stilen werden umgangssprachlich oft als Punk-Rock zusammengefasst.

Bands


Es gibt zahllose Punkbands. Die Bekanntesten stammen überwiegend aus England, den USA, Deutschland, Kanada, Schweden, den Niederlanden, Italien und Japan.

Wichtige Vertreter in der Geschichte der Punkmusik sind in der Liste wichtiger Punkbands zusammengefasst. Als Gegenbewegung der Pop-Musik entstand der Punkrock mit denselben musikalischen Eigenschaften.

Labels


Alternative Tentacles, David Volksmund Produktion, Dischord, Epitaph Records, Fat Wreck Chords, Freibier Räkotz, Hellcat Records, Weserlabel, Revelation Records, Burning Heart Records, Hulk Räckorz, Weird System, unterm durchschnitt, Hopeless Records, Victory Records, Wolverine Records, Leech*Redda (Schweiz), Household Name Records, Twisted Chords, Teenage Rebells, Sunny Bastards, SCUMFUCK, Hoehnie Records, Lookout Records, Asian Man Records. Reprise Records, The Muppedz United, RP Punkrock,XNO, Pflaschenpfand Records, NIX GUT, Mutant-Records

Literatur


  • Martin Büsser: If the kids are united. Von Punk zu Hardcore und zurück.; Ventil Verlag Mainz, 2003 (1. Aufl. 1995). ISBN 393055948X
  • Jürgen Teipel: Verschwende deine Jugend. Ein Doku-Roman über den deutschen Punk und New Wave, (= Suhrkamp Taschenbuch 3271), Frankfurt am Main 2001 ISBN 3-518-39771-0
  • Paul Ott und Hollow Skai (Hgg.): Wir waren Helden für einen Tag. Aus deutschsprachigen Punk-Fanzines 1977-1981, Reinbek bei Hamburg 1983 ISBN 3-499-17682-3
  • Rocko Schamoni: Dorfpunks, Rowohlt Taschenbuch, Frankfurt am Main 2004 ISBN 349923618
  • Mark Andersen, Mark Jenkins: Dance of Days: Two Decades of Punk in the Nation's Capital, ISBN 1888451440 (engl.)
  • Peter Belsito, Bob Davis: Hardcore California: A History of Punk and New Wave, ISBN 086719314X (engl.)

Siehe auch


Weblinks


Punk | Punkband

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