| Wasserwerk pumpe01.jpg eines Wasserwerkes]] |
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Unter Fluiden versteht man im folgenden Flüssigkeiten und Gase, sowie Mischungen daraus und mit Feststoffen.
Je nachdem, ob im wesentlichen inkompressible Medien gefördert werden, wie Flüssigkeiten, Flüssigkeits-Feststoffgemische, Pasten, Flüssigkeiten mit geringem Gasanteil, oder bei denen die Druckerhöhung durch Kompression des Gases nicht Hauptziel der Einrichtung darstellt, spricht man von Pumpen im engeren Sinne.
Wenn Gase und Dämpfe sowie Gas-Flüssigkeitsgemische gefördert werden, und wenn deren Druckerhöhung durch Kompression wesentliches Ziel ist, so bezeichnet man die Einrichtung als Verdichter. Fahrradluftpumpen sind in diesem Sinne z.B. keine Pumpen, sondern Kolben-Verdichter.
Wenn kompressible Medien gefördert werden, ohne dass es zu einer nennenswerten Drucksteigerung kommt, und das Hauptziel eine Erhöhung der dynamischen Energie ist, so ist die korrekte Bezeichnung "Gebläse".
Pumpen, Verdichter und Gebläse werden nach ihrem Funktionsprinzip in zwei wesentliche Hauptgruppen unterteilt: hierbei wird im folgenden vereinfachend von Pumpen gesprochen.
Die maximale Ansaughöhe (geodätische Saughöhe) ist begrenzt durch das erreichbare Vakuum, den örtlichen Luftdruck, die Dichte des Mediums und die zu überwindenden Strömungswiderstände. Verdrängermaschinen sollten auf der Druckseite nicht abgesperrt werden, sofern nicht geeignete Maßnahmen getroffen wurden, um eine Beschädigung der Pumpe, des Antriebs oder der Leitungen bis zur Absperrstelle getroffen werden, wie Rutschkupplungen, Überdruck- und Bypassventile etc.
Man unterscheidet zusätzlich noch zwischen Konstantpumpen und Verstellpumpen. Konstantpumpen verdrängen bei jeder Umdrehung immer das gleiche Volumen. Bei Verstellpumpen hingegen kann das Verdrängungsvolumen eingestellt werden.
Zu diesen gehören:
Bei Strömungsmaschinen wird die Energieübertragung ausschließlich durch strömungsmechanische Vorgänge bewirkt. Das Medium durchströmt die Maschine frei ohne Klappen und Ventile. Im Stillstand könnte das Medium daher die Pumpe rückwärts durchströmen. Daher müssen je nach Anwendung Schieber, Ventile oder Rückschlagklappen eingesetzt werden. Strömungspumpen sind nicht selbst ansaugend, daher müssen die Saugleitungen stets mit Flüssigkeit gefüllt sein, bzw. ein hinreichend großen Flüssigkeitsvolumen vor dem eigentlichen Laufrad-Einlass vorhanden sein. Die maximale Saughöhe wird auch hier durch den örtlichen Luftdruck und auftretende Strömungswiderstände begrenzt. Strömungspumpen sollten im Betrieb auf der Saugseite nicht gedrosselt werden, da hier die Gefahr einer Zerstörung der Schaufeln durch Kavitation entsteht.
Strömungspumpen sind:
Eine Sonderstellung nehmen die Strahlpumpen ein. Bei ihnen wird das zu fördernde Medium durch einen Gas-, Dampf- oder Flüssigkeitsstrahl beschleunigt. Sie nutzen zwar strömungsdynamische Vorgänge, werden aber dennoch zumeist zu den Verdrängerpumpen gerechnet.
Diese sind beispielsweise:
Darüber hinaus gibt es weitere, zum Teil exotische Konstruktionen, welche elektromagnetische oder andere physikalische Eigenschaften des Fördermediums zur Energieübertragung nutzen.
Beispiele hierfür:
Čerpadlo | Pumpe | Pump | Pumpilo | Bomba (hidráulica) | Pump | Pumppu | Pompe | משאבה | Pompo | Pompa | ポンプ | Pomp (machine) | Pompa | Bomba (mecânica) | Pompe | Насос | Črpalka | Pompa | Pump | Pompa | 泵