Pulsnitzer Pfefferkuchen (geschützter Name) sind eine Lebkuchenvariation in vielen verschiedenen Sorten, die aus der sächsischen Pfefferkuchenstadt Pulsnitz kommen. Die Bezeichnung "Pfefferkuchen" wird oft synonym für "Lebkuchen" benutzt. Neben verschiedenen handwerklich produzierenden Pfefferküchlereien gibt es in Pulsnitz noch eine Lebkuchenfabrik.
Das Besondere an dem original Pulsnitzer Lebkuchen ist, dass der Teig kein Fett enthält und über mehrere Wochen und Monate zum Reifen eingelagert wird. Erst danach wird er gewürzt und weiter verarbeitet. Das genaue Rezept und die Zusammensetzung der Gewürze (früher wurden alle fremdländischen Gewürze als Pfeffer bezeichnet, daher Pfefferkuchen) ist selbstverständlich nicht öffentlich und ein streng gehütetes Geheimnis der meist als Familienbetrieb wirtschaftenden Pfefferküchlereien.
Die wichtigste Pulsnitzer Pfefferkuchensorte, die Spitzen, ist gefüllt und mit Schokolade bzw. Fettglasur überzogen. Daneben gibt es auch ungefüllte Sorten (z.B. Alpenbrot, Pflastersteine und neuerdings auch Hanfpfefferkuchen).
Siehe auch: Aachener Printen, Nürnberger Lebkuchen
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"Pulsnitzer Pfefferkuchen".
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