Als Publikumszeitschrift bezeichnet man eine Gattung von Zeitschriften, die sich an eine sehr breite Zielgruppe wendet und keine fachlichen Prägungen, besondere Hobbys oder andere spezifische Merkmale voraussetzt. Publikumszeitschriften haben in der Regel eine vergleichsweise hohe Reichweite und Auflage.
Publikumszeitschriften können in General-Interest-Zeitschriften, Zielgruppenzeitschriften, Special-Interest-Zeitschriften und Very-Special-Interest-Zeitschriften unterteilt werden.
Private Institutionen präsentieren ausführlichere Zeitschriftentypisierungen. Die Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) unterscheidet 31 Publikumszeitschriftentypen.
Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger e.V. (VDZ) sammelt Branchendaten für Publikumszeitschriften, Fachzeitschriften und konfessionelle Zeitschriften und orientiert sich bei der Typisierung von Publikumszeitschriften u.a. nach der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (AG.MA) und nach Nielsen Media Research.
Typische Publikumszeitschriften sind Nachrichtenmagazine, Jugendmagazine, Fernsehzeitschriften (Programmies), viele Illustrierte und die so genannte Yellow Press.
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