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Pterygium heißt "flügelartiges Fell" (Flügelfell) und bezeichnet in der Medizin eine erworbe oder angebore Besonderheit, die sich durch die Bildung von flughautähnlichen Haut- oder Schleimhautfalten an diversen Körperstellen kennzeichnet.

Besonders häufig finden sich die Hautfalten seitlich am Hals zwischen dem Processus mastoideus (Warzenteil) und dem höchsten Teil des Schulterblattes (Acromion). Dies wird Pterygium colli genannt. Es ist oft festzustellen bei u. a. Menschen mit dem Ullrich-Turner-Syndrom und dem Escobar-Syndrom.

In der Augenheilkunde wird unter einem Pterygium conjunctivae eine operable und in der Regel benigne, allerdings zu Rezidiven neigende Wucherung der auf die Hornhaut übergreifenden Gefäße und Geweben der Bindehaut verstanden.

Siehe auch: Pseudopterygium

Weblinks


Dermatologie | Augenheilkunde | Syndrom

Pterygium | Pterigio | Pterygium

 

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