| Wappen | Karte | - bgcolor="#FFFFFF" |
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| Basisdaten | - bgcolor="#FFFFFF" | Staat: | Russland | - bgcolor="#FFFFFF" | Föderationskreis: | Nordwestrussland | - bgcolor="#FFFFFF" | Föderationssubjekt: | Oblast Pskow | - bgcolor="#FFFFFF" | Gemeindeart: | - bgcolor="#FFFFFF" | Fläche: | ??? km² | - bgcolor="#FFFFFF" | Einwohner: | 201.019 (2004) | - bgcolor="#FFFFFF" | Bevölkerungsdichte: | - bgcolor="#FFFFFF" | Höhe: | ??? Meter ü. NN | - bgcolor="#FFFFFF" | Postleitzahlen: | - bgcolor="#FFFFFF" | Telefonvorwahl: | +7 (81 12) | - bgcolor="#FFFFFF" | Geografische Lage: | - bgcolor="#FFFFFF" | Kfz-Kennzeichen: | 60 | - bgcolor="#FFFFFF" | Stadtgliederung: | - bgcolor="#FFFFFF" | Adresse der Stadtverwaltung: | - bgcolor="#FFFFFF" | Offizielle Website: | - bgcolor="#FFFFFF" | E-Mail-Adresse: | |||||||||
| Politik | - bgcolor="#FFFFFF" | Oberbürgermeister: | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Liste der Städte in Russland | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Im 12. Jahrhundert wurde Pskow ein selbständiges Fürstentum unter Wsewolod Mstislawitsch. Obwohl er schon ein Jahr später starb, wurde er in der Stadt zum Symbol der Unabhängigkeit.
Als Russland im 13. Jahrhundert von den Einfällen der Mongolen heimgesucht wurde, blieb Pskow verschont, musste sich aber etwa zur selben Zeit dem deutschen Orden zur Wehr setzen. 1240 besetzte dieser die Stadt, doch am 5. April 1242 wurde er von Alexander Newski in der Schlacht auf dem Peipussee vernichtend geschlagen. Als Zentrum einer selbständigen Republik war Pskow auch im Folgenden immer wieder Angriffen aus dem Westen ausgesetzt. Allein im 15. Jahrhundert wehrte es 26 (!) Belagerungen von Litauern, Polen, und Deutschen Orden ab.
1510 wurde Pskow ein Teil des Großfürstentums Moskau. 1582 wurde es gegen das 50.000 Mann starke Heer des polnischen Königs Stephan Báthory verteidigt, ebenso 1615 bei der Belagerung durch den schwedischen König Gustav Adolf. Alexander Iwanowitsch Morosow 001.jpg: Kirchenausgang in Pskow, 1864]] Ab 1701 wurde es von Peter I. zur Festungsstadt ausgebaut, zur gleichen Zeit ging seine Bedeutung auf Grund der Verlegung der Grenze nach Westen und der Gründung St. Petersburgs zurück. 1777 entstand das Gouvernement Pskow.
1900 hielt sich Lenin einige Monate in Pskow auf. Im Februar 1917 unterzeichnete Nikolaus II. in Pskow seine Abdankungsurkunde. Von Februar bis November 1918 war Pskow von deutschen Truppen besetzt, im September 1919 konnte die Rote Armee die Stadt einnehmen.
Vom 9. Juli 1941 bis zum 23. Juli 1944 war die Stadt erneut deutsch besetzt. Zu 94 % zerstört und nach 290.000 Todesopfern konnte sie schließlich befreit werden.
Während der Sowjetherrschaft wurden die meisten Klöster und Kirchen geschlossen oder zerstört. In der Perestroikazeit ist das geistige Leben wiedererwacht. Viele Klöster wurden wiedereröffnet oder ausgebaut, zunächst mit bescheidenen Mitteln. Heute gewinnt Pskow wieder an Bedeutung als religiöses Zentrum. Zahlreiche Gläubige aus ganz Russland pilgern zu den Kirchen und Klöstern. Seit 1990 verbindet die Stadt Neuss eine intensive Städtepartnerschaft mit der russischen Metropole. Die Freundschaft wurde im Laufe der Jahre auf viele Bereiche ausgedehnt. So wird der Austausch von künstlerisch begabten Jugendlichen regelmäßig gepflegt.
Heute ist Pskow Zentrum einer landwirtschaftlich und handwerklich-technisch geprägten Region und Standort mehrerer pädagogischer Hochschulen und Ausbildungsstätten.
Die Stadt ist außerdem Mitglied des Städtebundes der Neuen Hanse.
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