| Przewalski-Pferd | ||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Przewalskipferd.jpg | ||||||||||||
| : | Höhere Säugetiere (Eutheria) |
| : | Laurasiatheria |
| : | Unpaarhufer (Perissodactyla) |
| : | Pferde (Equidae) |
| : | Equus |
| : | Przewalski-Pferd |
Tarpan (Waldtarpan, Steppentarpan) ist der Name für zwei Unterarten des Przewalski-Pferds, die in vergangenen Jahrhunderten Eurasien bewohnten. Meistens wird aber nur die Nominal-Unterart (Equus przewalskii przewalskii) als Przewalski-Pferd bezeichnet.
Obwohl es wegen dieser Untersuchungsergebnisse als eigene Art vom Hauspferd abgetrennt wird, sind Haus- und Przewalski-Pferde uneingeschränkt untereinander fortpflanzungsfähig.
1877 entdeckte Przewalski das Takhi für die europäische Wissenschaft in der Mongolei, doch schon 1967 war es in freier Wildbahn ausgestorben. Seit einiger Zeit laufen deshalb mehrere Projekte zur Wiederansiedelung. 1992 wurden die ersten Tiere in den Südwesten der Mongolei geflogen, und ab 1997 in die freie Wildbahn entlassen. Die Ansiedelung in der Gobi erwies sich aufgrund des geringen Nahrungs- und Wasserangebotes jedoch als schwierig. Nachdem die ersten ausgewilderten Przewalski-Pferde unter Krankheiten litten, wurde 1999 die International Takhi Group (ITC) gegründet, die seither das Projekt leitet. Im extrem harten Winter 2000/2001 starben 20 der bis dahin 60 Tiere. Bis 2005 war der Bestand wieder auf fast 100 Exemplare angewachsen.
Erfolgreicher war das Projekt Khustain Nuruu ("Birkenberg") im Zentrum der Mongolei, welches gemeinsam von der Mongolischen Gesellschaft für den Erhalt von Natur und Umwelt (MACNE) und der niederländischen Stiftung für Erhalt und Schutz der Przewalski Pferde (FPPPH) betrieben wird. Das Schutzgebiet Khustain Nuruu besteht aus hügeliger Steppe und bietet gute Weidegründe und Wasserstellen. Zwischen 1992 und 2000 wurden hier insgesamt 84 Tiere ausgesetzt, welche sich gut vermehrt haben. Der Bestand der wildlebenden Takhis in Khustain Nuruu betrug 2005 fast 200 Exemplare.
PrzewalskisHorseFoal.jpg Przewalski-Pferde werden auch in der Hortobágy-Puszta in Ungarn ausgewildert. Diese Puszta ist das größte mitteleuropäische Steppengebiet und dehnt sich über 100.000 Hektar aus. Gemeinsam mit dem Kölner Zoo und der Nationalparkverwaltung von Hortobágy wird hier eine Population von Przewalskipferden mit natürlicher Alters- und Geschlechtsstruktur aufgebaut. Man erhofft sich hier, wesentliche Erkenntnisse über ihre Nahrungsökologie und ihre soziale Organisation zu lernen. Aus diesem Projekt erhofft man sich, wesentliche Erkenntnisse zu gewinnen, die die Wiedereinbürgerung in der Mongolei unterstützen. Die Anpassungsschwierigkeiten, die die aus der Zootierhaltung stammenden Tiere an die Gegebenheiten in Hortobágy hatten, zeigten auch, dass die in der Zootierhaltung erwünschten Eigenschaften wie verminderter Fluchttrieb und Aggressivität die Tiere bei der Auswilderung beeinträchtigen. Während bei den ehemaligen Zootieren deshalb große Eingewöhnungsschwierigkeiten auftraten, haben sich die in Hortobágy geboren Fohlen gut an ihre natürlichen Lebensraumbedingungen in der ungarischen Steppe angepasst.
Кон на Пржевалски | Kůň Převalského | Przewalski-hest | Przewalski's Horse | Przevalski-ĉevalo | Caballos de Przewalski | Prževalski hobune | Przewalskinhevonen | Cheval de Przewalski | סוס פז'בלסקי | Equus przewalskii | Prževalskio arklys | Przewalskipaard | Koń Przewalskiego | Cavalo de Przewalski | Лошадь Пржевальского | Przevalskijs häst | 野马
This article is licensed under the GNU Free Documentation License.
It uses material from the
"Przewalski-Pferd".
Home Page • arts • business • computers • games • health • hospitals • home • kids & teens • news • physicians • recreation• reference • regional • science • shopping • society • sports • world