In der Automatisierungstechnik hat man es mit zahlreichen Größen zu tun, die gemessen, berechnet oder ausgegeben werden. Häufig handelt es sich um physikalische Größen wie Temperatur, Kraft, Geschwindigkeit, Strom, Druck, ...
Diese Größen werden von einer Prozessvisualisierung dynamisch dargestellt, entweder als Text/Tabelle oder grafisch. Über Eingabefelder (z.B. Button oder berührungssensitive Bildschirme) kann der Operator in den Prozess eingreifen, um Zustände bzw. Sollwerte einzeln zu verändern oder per Rezept zu verwalten.
Prozessvisualisierungen müssen an die jeweilige Anlage, den jeweiligen Prozess, angepasst werden. Die einzelnen Masken der Visualisierung werden mit grafischen Entwurfswerkzeugen gestaltet. Die Programmierung der Logik innerhalb der Prozessvisualisierung kann ebenfalls visuell oder mit konventioneller Programmierung mit Quelltext durchgeführt werden. Die konventionelle Programmierung besitzt eine größere Flexibilität als die visuelle Programmierung, die dem Entwickler möglicherweise mehr Komfort bei einfachen Problemstellungen bieten kann, erfordert jedoch, daß der Entwickler der Visualisierung über zumindest grundlegende Programmierkenntnisse verfügt. Die Grenzen zwischen visueller und konventioneller Programmierung verschwimmen häufig, da den visuellen Elementen Scripte oder Makros hinterlegt werden können oder der Quelltext im Rahmen eines Framework eingebettet wird.
Die Datenversorgung kann auf verschiedenartige Weise erfolgen:
Es stehen eine Reihe von speziellen Bediengeräten auf dem Markt zur Verfügung, die deren Hersteller natürlich propagieren; leistungsfähiger und kostengünstiger sind jedoch übliche IT-Technologien.
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"Prozessvisualisierung".
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