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Die Proxemik ist ein Gebiet der Psychologie und der Kommunikationswissenschaft.

Sie untersucht, welche Signale Individuen durch das Einnehmen eines bestimmten Abstandes zueinander austauschen, beschäftigt sich also mit dem Raumverhalten als einem Teil der nonverbalen Kommunikation.

Proxemik


Ist die Erforschung sozialer und kultureller Bedeutungen, die Menschen mit ihrer privaten räumlichen Umgebung verbinden. Der Begriff Proxemik wurde ursprünglich vom Anthropologen E.T. Hall in den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts geprägt. Die Proxemik hat eher den Charakter ungeschriebener territorialer Gesetze (als den eines biologischen Triebes), die sich in kleinräumigen Verhaltensweisen äußern. Im einfachsten Fall geschieht dies durch die regelmäßige Benutzung oder durch das Setzen von Marken.

Beispiel: Bewusst abgelegte Gegenstände - eine Zeitung, ein Handtuch, etc. - können dazu dienen, einen Platz in einem Lesesaal oder an einem Strand zu belegen.

Quelle: Humangeographie, Paul L. Knox & Sallie A. Marston, Akademischer Verlag Spektrum, Heidelberg/Berlin 2001

Teilgebiete


Distanz: intim, persönlich, sozial, öffentlich
Richtung: Blickkontakt und Zuwendung der Körper bei Interaktion
Berührung: meist an Händen, Schulter, Rücken oder Kopf

Einteilung der Distanzen


  • Intime Distanz: bis 45 cm

  • Persönliche Distanz: 45-120 cm

Kommunikation

 

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