Als prosthetische Gruppe bezeichnet man die an ein Protein fest (meist kovalent) gebundene Nicht-Eiweiß-Komponente mit katalytischer Wirkung. Als Kofaktor ist die prosthetische Gruppe für die Funktion des Enzyms unerlässlich. Ein Protein, das im Besitz einer prosthetischen Gruppe ist, bezeichnet man als Heteroprotein. Ohne diese handelt es sich um ein Apoprotein.
Beispiele:
Von den prosthetischen Gruppen zu unterscheiden sind die Coenzyme, die nicht fest an die Proteinkomponente eines Enzyms gebunden sind. Enzyme mit angedockten Coenzymen heißen Holoenzyme oder Holoproteine.
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"Prosthetische Gruppe".
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