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Procainamide
 

diethylaminoethylester
Strukturformel
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Procain.png
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Allgemeines
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IUPAC-Name 4-Aminobenzoesäure-beta-
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Summenformel C13H20N2O2
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Molekulargewicht 236,313
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pKa-Wert 9
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CAS-Nummer 59-46-1
Procain ist ein Lokalanästhetikum vom Ester-Typ, das zuerst in der Zahnmedizin eingesetzt wurde. Es ist hauptsächlich unter dem Markennamen Novocain bekannt.

Geschichte


Erstmals synthetisiert wurde Procain im Jahre 1905 von dem deutschen Chemiker Alfred Einhorn, welcher dem Wirkstoff den Namen Novocain zuordnete (von lat. novus „neu“ und cain wie in Cocain). Novocain war das erste synthetische Lokalanästhetikum.

Anwendung


Heutzutage wird Procain für die Lokalanästhesie nur noch selten verwendet, da hierfür wirksamere, weil tiefer eindringfähige Stoffe, wie z. B. Lidocain zur Verfügung stehen; bei diesen sind auch allergische Reaktionen seltener. Allerdings wird es weiterhin in der „Neuraltherapie“ verwendet, einer Behandlungsform aus dem Bereich der Alternativmedizin. Vor der Entdeckung des Procains war Cocain das meistverwendete Lokalanästhetikum. Procain besitzt allerdings keine euphorisierende Wirkung wie Cocain und fällt daher nicht unter den Geltungsbereich der Betäubungsmittelgesetze und -verordnungen.

Abbau


Procain wird im Blut und in den Geweben durch die Pseudocholinesterase in Paraaminobenzoesäure (PABA) und Diäthylaminoethanol verstoffwechselt. Die Paraaminobenzoesäure ist für die bei einigen Patienten beobachteten allergischen Reaktionen verantwortlichLarsen: Anästhesie, 7. Auflage.

Quellen


Arzneistoff | Chemische Verbindung | Lokalanästhetikum

Procaine | Procaïne | Procaina | Novocaïne | Prokain

 

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