| Primeln | ||||||||||||
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| Primel.jpg (Primula-Vulgaris-Hybride.)]] | ||||||||||||
| : | Blütenpflanzen (Magnoliophyta) |
| : | Dreifurchenpollen-Zweikeimblättrige (Rosopsida) |
| : | Asternähnliche (Asteridae) |
| : | Heidekrautartige (Ericales) |
| : | Primelgewächse (Primulaceae) |
| : | Primeln |
Der Name Primula lässt sich mit "Erstlingsblume" übersetzen (lat. prima = die erste), was auf die frühe Blüte hinweist. Der deutsche Name Schlüsselblume kommt von der Ähnlichkeit des Blütenstands mit einem Schlüsselbund.
Besonders artenreich sind sie in Gebirgen vertreten.Hierbei ist eine bemerkenswerte Anpassung an den Lebensraum erkennbar. Primeln im Flachland blühen durchwegs gelb, alpine Primeln (mit Ausnahme der gelben Aurikel) rosa, rotviolett bis blau. Die lässt sich durch die unterschiedlichen Insekten zur Bestäubung erklären. Dieser Umstand kann dadurch erklärt werden, dass im Flachland eher Bienen und im Gebirge eher Falter die Bestäubung übernehmen.
Etliche Arten (asiatische und insbesondere chinesische) werden auch als Zierpflanzen kultiviert. Hybriden zwischen den einzelnen Arten sind nicht selten. Sie finden als beliebte Beet- und Balkonpflanzen, in verschiedenen Farben Verwendung. Es gibt auch viele Sorten für kühle Zimmer.
Blüte: Hauptsächlich in den Kelchblättern kommen Saponine vor (besonders die Primulasäure) - ca. 2%. In den übrigen Blütenteilen kommen hauptsächlich Flavonoide, Carotinoide, Spuren von ätherischem Öl, und Enzyme (Primverase) vor. Der Tee wird als mild wirkendes Sekretolytikum (schleimlösendes Mittel) bei Husten, gegen Bronchitis und Erkältungskrankheiten verwendet.
Wurzel: Aufgrund ihres hohen Saponingehalts werden Primeln als Phytotherapeutikum eingesetzt. Sie werden vor allem zur Verflüssigung des Sputums bei chronischer Bronchitis mit Hustenreiz in Form von Hustentee, -säften und -tropfen verordnet.
Blüte: Als Nervenmittel gegen Kopfschmerzen, Neuralgien, Gliederzittern, Schwindelgefühl und als Herztonikum.
Wurzel: Zusätzlich zu den Wirkungen der Blüte noch gegen Asthma, Keuchhusten und Gicht.
Blüte: 2 bis 4 Gramm der Primelblüten werden mit kochendem Wasser übergossen und 10 Minuten ziehen gelassen.
Als Bronchialtee mehrmals täglich 1 Tasse mit Honig gesüßt trinken.
Wurzel: 0,2 bis 0,5 Gramm fein zerschnittene oder gepulverte Wurzel mit kaltem Wasser ansetzen und bis zum Sieden erhitzen. Dann 5 Minuten lang ziehen lassen.
Als auswurfförderndes Mittel alle 2 bis 3 Stunden 1 Tasse mit Honig gesüßten Tee trinken.
Blüte: Wenn eine Allergie gegenüber Primeln besteht, kann es zu Hautreizungen kommen. Bei starker Überdosierungen können Magenbeschwerden und Übelkeit auftreten.
Wurzel: Bei einer Überdosierung können Übelkeit, Brechreiz und Diarrhöe (Durchfall) auftreten.
Primelgewächse | Zierpflanzenbau
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