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Diese Liste bietet einen chronologischen Überblick über die Träger des Preises der schwedischen Reichsbank für Wirtschaftswissenschaften in Gedenken an Alfred Nobel. Eine alphabetische Übersicht bietet die Kategorie Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften.

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1969 bis 1980 · 1981 bis 1990 · 1991 bis 2000 · 2001 bis 2010

1969-1980


1969 Ragnar Anton Kittil Frisch (Norwegen) und
Jan Tinbergen (Niederlande)
„Für Entwicklung und Anwendung dynamischer Modelle zur Analyse von Wirtschaftsprozessen“
1970 Paul A. Samuelson (USA) „Für wissenschaftliche Arbeiten, durch welche er eine statische und dynamische wirtschaftliche Theorie entwickelte und aktiv zur Hebung des Niveaus der Analyse in der Wirtschaftswissenschaft beitrug“
1971 Simon Smith Kuznets (USA) „Für seine erfahrungsmäßig gefundenen Erklärungen von wirtschaftlichem Wachstum, welche zu neuen und vertieften Einsichten in die wirtschaftlichen und sozialen Strukturen und Entwicklungsprozesse führten“
1972 John Richard Hicks (Großbritannien) und
Kenneth Arrow (USA)
„Für ihre bahnbrechenden Arbeiten zur allgemeinen Theorie des ökonomischen Gleichgewichts und zur Wohlfahrtstheorie“
1973 Wassily Leontief (USA) „Für die Ausarbeitung der Input-Output-Methode sowie für ihre Anwendung bei wichtigen wirtschaftlichen Problemen“
1974 Gunnar Myrdal (Schweden) und
Friedrich Hayek (Österreich)
„Für ihre bahnbrechenden Arbeiten auf dem Gebiet der Geld- und Konjunkturtheorie und ihre tiefgründigen Analysen der wechselseitigen Abhängigkeit von wirtschaftlichen, sozialen und institutionellen Verhältnissen“
1975 Leonid Witaljewitsch Kantorowitsch (Sowjetunion) und
Tjalling Koopmans (USA)
„Für ihren Beitrag zur Theorie der optimalen Ressourcen-Verwendung“
1976 Milton Friedman (USA) „Für seinen Beitrag zur Verbrauchsanalyse, zur Geldgeschichte und -theorie sowie seine Klarlegung der Komplexität der Stabilisierungspolitik“
1977 Bertil Ohlin (Schweden) und
James Edward Meade (Großbritannien)
„Für ihre bahnbrechenden Arbeiten auf dem Gebiet der Theorie des internationalen Handels und der internationalen Kapitalbewegung“
1978 Herbert Simon (USA) „Für seine bahnbrechende Erforschung der Entscheidungsprozesse in Wirtschaftsorganisationen“
1979 Theodore William Schultz (USA) und
William Arthur Lewis (Großbritannien)
„Für ihre bahnbrechenden Arbeiten in der Erforschung der wirtschaftlichen Entwicklung, unter besonderer Berücksichtigung der Probleme der Entwicklungsländer“
1980 Lawrence Klein (USA) „Für die Konstruktion ökonomischer Konjunkturmodelle und deren Verwendung bei Analysen der Wirtschaftspolitik“

1981-1990


1981 James Tobin (USA) „Für seine Analyse der Finanzmärkte und deren Auswirkungen auf Ausgabenbeschlüsse und damit auf Beschäftigung, Produktion und Preisentwicklung“
1982 George Stigler (USA) „Für seine bahnbrechenden Studien der Funktionsweise und der Strukturen von Märkten sowie der Ursachen und Wirkungen von Regelungen der öffentlichen Hand“
1983 Gerard Debreu (USA) „Für die Einführung neuer analytischer Methoden in die volkswirtschaftliche Theorie und für eine rigorose Neuformulierung der Theorie des allgemeinen Gleichgewichts der Märkte“
1984 Richard Stone (Großbritannien) „Für seine bahnbrechenden Leistungen bei der Entwicklung von volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungssystemen, wodurch er die Grundlage empirischer Wirtschaftsanalyse radikal verbessert hat“
1985 Franco Modigliani (USA) „Für seine bahnbrechende Analyse über das Sparverhalten der Finanzmärkte“
1986 James M. Buchanan (USA) „Für die Entwicklung der kontrakttheoretischen und konstitutionellen Grundlagen der ökonomischen und politischen Beschlußfassung“
1987 Robert Merton Solow (USA) „Für seine Arbeiten über wirtschaftliche Wachstumstheorien“
1988 Maurice Allais (Frankreich) „Für seine bahnbrechenden Beiträge zur Theorie der Märkte und der effizienten Nutzung von Ressourcen“
1989 Trygve Magnus Haavelmo (Norwegen) „Für seine Formulierung der wahrscheinlichkeitstheoretischen Grundlagen der Ökonometrie“
1990 Harry M. Markowitz (USA),
Merton Miller (USA) und
William F. Sharpe (USA)
„Für seine Entwicklung der Theorie der Portfolio-Auswahl“
„Für seine grundlegenden wissenschaftlichen Beiträge zur Theorie der Unternehmensfinanzen“
„Für seine grundlegenden Beiträge zur wissenschaftlichen Theorie der Preisbildung für Finanzfragen“

1991-2000


1991 Ronald Coase (Großbritannien) „Für seine Entdeckung und Klärung der Bedeutung der sogenannten Transaktionskosten und der Verfügungsrechte für die institutionelle Struktur und das Funktionieren der Wirtschaft“
1992 Gary Becker (USA) „Für seine Ausdehnung der mikroökonomischen Theorie auf einen weiten Bereich menschlichen Verhaltens und menschlicher Zusammenarbeit“
1993 Robert Fogel (USA) und
Douglass North (USA)
„Für ihre Erneuerung der wirtschaftsgeschichtlichen Forschung durch Anwendung ökonomischer Theorie und quantitativer Methoden, um wirtschaftlichen und institutionellen Wandel zu erklären“
1994 Reinhard Selten (Deutschland),
John Forbes Nash Jr. (USA) und
John C. Harsanyi (USA)
„Für ihre grundlegende Analyse des Gleichgewichts in nicht-kooperativer Spieltheorie“
1995 Robert E. Lucas (USA) „Für seine Formulierung der Theorie rationaler Erwartungen über das Verhalten der verschiedenen Teilnehmer am wirtschaftlichen Geschehen“
1996 James Mirrlees (Großbritannien) und
William Vickrey (USA)
„Für ihre grundlegenden Beiträge zur ökonomischen Theorie von Anreizen bei unterschiedlichen Graden von Information der Marktteilnehmer“
1997 Robert C. Merton (USA) und
Myron Scholes (USA)
„Für ihre Ausarbeitung einer mathematischen Formel zur Bestimmung von Optionswerten an der Börse“
1998 Amartya Sen (Indien) „Für seine grundlegenden theoretischen Beiträge zur Wohlfahrtsökonomie, u. a. in Entwicklungsländern“
1999 Robert Mundell (Kanada) „Für seine Analyse der Geld- und Fiskalpolitik in verschiedenen Wechselkurssystemen und für seine Analyse optimaler Währungsgebiete“
2000 James Heckman (USA) und
Daniel McFadden (USA)
„Für die Entwicklung von Theorien und Methoden zur Analyse selektiver Stichproben“
„Für die Entwicklung von Theorien und Methoden zur Analyse diskreter Wahlentscheidungen“

2001-2010


2001 George A. Akerlof (USA),
Michael Spence (USA) und
Joseph E. Stiglitz (USA)
„Für ihre Analyse von Märkten mit asymmetrischer Information“
2002 Daniel Kahneman (Israel/USA) und
Vernon L. Smith (USA)
„Für das Einführen von Einsichten der psychologischen Forschung in die Wirtschaftswissenschaft, besonders bezüglich Beurteilungen und Entscheidungen bei Unsicherheit“
„Für den Einsatz von Laborexperimenten als Werkzeug in der empirischen ökonomischen Analyse, insbesondere in Studien unterschiedlicher Marktmechanismen“
2003 Robert F. Engle (USA) und
Clive W. J. Granger (Großbritannien)
„Für Methoden zur Analyse ökonomischer Zeitreihen mit zeitlich variabler Volatilität (ARCH)“
„Für Methoden zur Analyse ökonomischer Zeitreihen mit gemeinsam veränderlichen Trends (Kointegration)“
2004 Finn E. Kydland (Norwegen) und
Edward C. Prescott (USA)
„Für ihre Beiträge zur dynamischen Makroökonomik: Die Zeitkonsistenz von Wirtschaftspolitik und die treibende Kraft von Konjunkturzyklen“
2005 Robert Aumann (Israel/USA) und
Thomas Schelling (USA)
„Für ihre grundlegenden Beiträge zur Spieltheorie und zum besseren Verständnis von Konflikt und Kooperation“


1969 bis 1980 · 1981 bis 1990 · 1991 bis 2000 · 2001 bis 2010

Siehe auch


Weblinks


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