Diese Liste bietet einen chronologischen Überblick über die Träger des Preises der schwedischen Reichsbank für Wirtschaftswissenschaften in Gedenken an Alfred Nobel. Eine alphabetische Übersicht bietet die Kategorie Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften.
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| 1969 | Ragnar Anton Kittil Frisch (Norwegen) und Jan Tinbergen (Niederlande) | „Für Entwicklung und Anwendung dynamischer Modelle zur Analyse von Wirtschaftsprozessen“ |
| 1970 | Paul A. Samuelson (USA) | „Für wissenschaftliche Arbeiten, durch welche er eine statische und dynamische wirtschaftliche Theorie entwickelte und aktiv zur Hebung des Niveaus der Analyse in der Wirtschaftswissenschaft beitrug“ |
| 1971 | Simon Smith Kuznets (USA) | „Für seine erfahrungsmäßig gefundenen Erklärungen von wirtschaftlichem Wachstum, welche zu neuen und vertieften Einsichten in die wirtschaftlichen und sozialen Strukturen und Entwicklungsprozesse führten“ |
| 1972 | John Richard Hicks (Großbritannien) und Kenneth Arrow (USA) | „Für ihre bahnbrechenden Arbeiten zur allgemeinen Theorie des ökonomischen Gleichgewichts und zur Wohlfahrtstheorie“ |
| 1973 | Wassily Leontief (USA) | „Für die Ausarbeitung der Input-Output-Methode sowie für ihre Anwendung bei wichtigen wirtschaftlichen Problemen“ |
| 1974 | Gunnar Myrdal (Schweden) und Friedrich Hayek (Österreich) | „Für ihre bahnbrechenden Arbeiten auf dem Gebiet der Geld- und Konjunkturtheorie und ihre tiefgründigen Analysen der wechselseitigen Abhängigkeit von wirtschaftlichen, sozialen und institutionellen Verhältnissen“ |
| 1975 | Leonid Witaljewitsch Kantorowitsch (Sowjetunion) und Tjalling Koopmans (USA) | „Für ihren Beitrag zur Theorie der optimalen Ressourcen-Verwendung“ |
| 1976 | Milton Friedman (USA) | „Für seinen Beitrag zur Verbrauchsanalyse, zur Geldgeschichte und -theorie sowie seine Klarlegung der Komplexität der Stabilisierungspolitik“ |
| 1977 | Bertil Ohlin (Schweden) und James Edward Meade (Großbritannien) | „Für ihre bahnbrechenden Arbeiten auf dem Gebiet der Theorie des internationalen Handels und der internationalen Kapitalbewegung“ |
| 1978 | Herbert Simon (USA) | „Für seine bahnbrechende Erforschung der Entscheidungsprozesse in Wirtschaftsorganisationen“ |
| 1979 | Theodore William Schultz (USA) und William Arthur Lewis (Großbritannien) | „Für ihre bahnbrechenden Arbeiten in der Erforschung der wirtschaftlichen Entwicklung, unter besonderer Berücksichtigung der Probleme der Entwicklungsländer“ |
| 1980 | Lawrence Klein (USA) | „Für die Konstruktion ökonomischer Konjunkturmodelle und deren Verwendung bei Analysen der Wirtschaftspolitik“ |
| 1981 | James Tobin (USA) | „Für seine Analyse der Finanzmärkte und deren Auswirkungen auf Ausgabenbeschlüsse und damit auf Beschäftigung, Produktion und Preisentwicklung“ |
| 1982 | George Stigler (USA) | „Für seine bahnbrechenden Studien der Funktionsweise und der Strukturen von Märkten sowie der Ursachen und Wirkungen von Regelungen der öffentlichen Hand“ |
| 1983 | Gerard Debreu (USA) | „Für die Einführung neuer analytischer Methoden in die volkswirtschaftliche Theorie und für eine rigorose Neuformulierung der Theorie des allgemeinen Gleichgewichts der Märkte“ |
| 1984 | Richard Stone (Großbritannien) | „Für seine bahnbrechenden Leistungen bei der Entwicklung von volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungssystemen, wodurch er die Grundlage empirischer Wirtschaftsanalyse radikal verbessert hat“ |
| 1985 | Franco Modigliani (USA) | „Für seine bahnbrechende Analyse über das Sparverhalten der Finanzmärkte“ |
| 1986 | James M. Buchanan (USA) | „Für die Entwicklung der kontrakttheoretischen und konstitutionellen Grundlagen der ökonomischen und politischen Beschlußfassung“ |
| 1987 | Robert Merton Solow (USA) | „Für seine Arbeiten über wirtschaftliche Wachstumstheorien“ |
| 1988 | Maurice Allais (Frankreich) | „Für seine bahnbrechenden Beiträge zur Theorie der Märkte und der effizienten Nutzung von Ressourcen“ |
| 1989 | Trygve Magnus Haavelmo (Norwegen) | „Für seine Formulierung der wahrscheinlichkeitstheoretischen Grundlagen der Ökonometrie“ |
| 1990 | Harry M. Markowitz (USA), Merton Miller (USA) und William F. Sharpe (USA) | „Für seine Entwicklung der Theorie der Portfolio-Auswahl“ „Für seine grundlegenden wissenschaftlichen Beiträge zur Theorie der Unternehmensfinanzen“ „Für seine grundlegenden Beiträge zur wissenschaftlichen Theorie der Preisbildung für Finanzfragen“ |
| 1991 | Ronald Coase (Großbritannien) | „Für seine Entdeckung und Klärung der Bedeutung der sogenannten Transaktionskosten und der Verfügungsrechte für die institutionelle Struktur und das Funktionieren der Wirtschaft“ |
| 1992 | Gary Becker (USA) | „Für seine Ausdehnung der mikroökonomischen Theorie auf einen weiten Bereich menschlichen Verhaltens und menschlicher Zusammenarbeit“ |
| 1993 | Robert Fogel (USA) und Douglass North (USA) | „Für ihre Erneuerung der wirtschaftsgeschichtlichen Forschung durch Anwendung ökonomischer Theorie und quantitativer Methoden, um wirtschaftlichen und institutionellen Wandel zu erklären“ |
| 1994 | Reinhard Selten (Deutschland), John Forbes Nash Jr. (USA) und John C. Harsanyi (USA) | „Für ihre grundlegende Analyse des Gleichgewichts in nicht-kooperativer Spieltheorie“ |
| 1995 | Robert E. Lucas (USA) | „Für seine Formulierung der Theorie rationaler Erwartungen über das Verhalten der verschiedenen Teilnehmer am wirtschaftlichen Geschehen“ |
| 1996 | James Mirrlees (Großbritannien) und William Vickrey (USA) | „Für ihre grundlegenden Beiträge zur ökonomischen Theorie von Anreizen bei unterschiedlichen Graden von Information der Marktteilnehmer“ |
| 1997 | Robert C. Merton (USA) und Myron Scholes (USA) | „Für ihre Ausarbeitung einer mathematischen Formel zur Bestimmung von Optionswerten an der Börse“ |
| 1998 | Amartya Sen (Indien) | „Für seine grundlegenden theoretischen Beiträge zur Wohlfahrtsökonomie, u. a. in Entwicklungsländern“ |
| 1999 | Robert Mundell (Kanada) | „Für seine Analyse der Geld- und Fiskalpolitik in verschiedenen Wechselkurssystemen und für seine Analyse optimaler Währungsgebiete“ |
| 2000 | James Heckman (USA) und Daniel McFadden (USA) | „Für die Entwicklung von Theorien und Methoden zur Analyse selektiver Stichproben“ „Für die Entwicklung von Theorien und Methoden zur Analyse diskreter Wahlentscheidungen“ |
| 2001 | George A. Akerlof (USA), Michael Spence (USA) und Joseph E. Stiglitz (USA) | „Für ihre Analyse von Märkten mit asymmetrischer Information“ |
| 2002 | Daniel Kahneman (Israel/USA) und Vernon L. Smith (USA) | „Für das Einführen von Einsichten der psychologischen Forschung in die Wirtschaftswissenschaft, besonders bezüglich Beurteilungen und Entscheidungen bei Unsicherheit“ „Für den Einsatz von Laborexperimenten als Werkzeug in der empirischen ökonomischen Analyse, insbesondere in Studien unterschiedlicher Marktmechanismen“ |
| 2003 | Robert F. Engle (USA) und Clive W. J. Granger (Großbritannien) | „Für Methoden zur Analyse ökonomischer Zeitreihen mit zeitlich variabler Volatilität (ARCH)“ „Für Methoden zur Analyse ökonomischer Zeitreihen mit gemeinsam veränderlichen Trends (Kointegration)“ |
| 2004 | Finn E. Kydland (Norwegen) und Edward C. Prescott (USA) | „Für ihre Beiträge zur dynamischen Makroökonomik: Die Zeitkonsistenz von Wirtschaftspolitik und die treibende Kraft von Konjunkturzyklen“ |
| 2005 | Robert Aumann (Israel/USA) und Thomas Schelling (USA) | „Für ihre grundlegenden Beiträge zur Spieltheorie und zum besseren Verständnis von Konflikt und Kooperation“ |
Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften | Liste (Personen) | Volkswirtschaftslehre
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