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Die Praxisklasse (oder P-Klasse) in Bayern ist ein Modell der Förderung von Schülerinnen und Schülern der Hauptschule mit großen Lern- und Leistungsrückständen, die durch eine spezifische Förderung zu einer positiven Lern- und Arbeitshaltung geführt und durch die Kooperation mit der Wirtschaft und mit Betrieben (Praktika) in das Berufsleben begleitet werden können.

=Zielgruppe:
= In der Praxisklasse sind Schüler der Jahrgangsstufen 8 und 7 (ggf. auch 6), die in ihrem letzten Schulbesuchsjahr sind und durch eine spezifische Förderung mit hohen berufsbezogenen Praxisanteilen zu einer positiven Lern- und Arbeitshaltung geführt werden können (das neunte Schulbesuchsjahr entspricht dem Ende der Vollzeitschulpflicht).

=Ziele:
= Ziel ist es, die Schüler in Kooperation mit außerschulischen Partnern und durch einen auf die Leistungsmöglichkeiten dieser Schüler abgestimmten Unterricht
  • in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu stabilisieren,
  • die größten Defizite im Bereich der Kulturtechniken zu beheben,
  • Grundwissen und Grundfertigkeiten vor allem in Deutsch und Mathematik festigen.

Ziel ist es außerdem, ihnen zu helfen,

  • dass sie in die Berufsausbildung gelangen und
  • dass sie durch den freiwilligen Besuch der Jahrgangsstufe 9 oder auf anderen Wegen nachträglich den Hauptschulabschluss erreichen.

Schultypen/-system

 

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