| Wappen | Karte |
|---|---|
| Potsdam Wappen.png | Potsdam_in_Germany.png |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Brandenburg |
| Landkreis: | Kreisfreie Stadt |
| Geographische Lage: | |
| Höhe: | 35 m ü. NN |
| Fläche: | 187,28 km² |
| Einwohner: | 147.509 (31. Oktober 2005) |
| Bevölkerungsdichte: | 788 Einwohner je km² |
| Postleitzahlen: | 14401–14482 |
| Vorwahl: | 0331 |
| Kfz-Kennzeichen: | P |
| Gemeindeschlüssel: | 12 0 54 000 |
| Stadtgliederung: | 6 Wohngebiete und 9 Ortsteile mit je einem Ortsbeirat |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Friedrich-Ebert-Str. 79/81 14469 Potsdam |
| Offizielle Website: | potsdam.de |
| Politik | |
| Oberbürgermeister: | Jann Jakobs (SPD) |
Potsdam ist die Landeshauptstadt und einwohnerstärkste Stadt des Bundeslandes Brandenburg sowie Kreisfreie Stadt. Im Nordosten grenzt sie unmittelbar an die Bundeshauptstadt Berlin und gehört zur Europäischen Metropolregion Berlin/Brandenburg.
Potsdam gilt als attraktives Reiseziel für Touristen aus aller Welt. Sein historisches Vermächtnis als Residenzstadt Preußens mit den einzigartigen Schlösser- und Parkanlagen von Potsdam-Sanssouci wurde 1990 von der UNESCO in die Liste des Weltkultur- und Naturerbes der Menschheit aufgenommen.
Potsdam-Babelsberg ist eines der führenden Zentren der Film-und Fernsehproduktion in Europa. Das Filmstudio Babelsberg verfügt über größte Kapazitäten, die modernsten Ausstattungen seiner Art in Deutschland und entwickelt sich zunehmend als Produktionsstätte für internationale Filmprojekte.
Kanal.jpg | Klimadiagramm-Potsdam.png Potsdam]]
Potsdam liegt südwestlich von Berlin am Mittellauf der Havel, in einer eiszeitlich geprägten Wald-Seen-Landschaft, die durch den Wechsel von breiten Talniederungen und Moränenhügeln, wie dem die Stadt südlich flankierenden Saarmunder Endmoränenbogen charakterisiert ist. Die Havel fließt am Strandbad Babelsberg bei 29,4 m über Normalnull. Der Teltowkanal und die Nuthe münden im Stadtgebiet in die Havel.
Weitere Gewässer sind Griebnitzsee, Templiner See, Vorderkappe, Hinterkappe, Neustädter Havelbucht, Tiefer See, Jungfernsee, Lehnitzsee, Krampnitzsee, Weißer See, Sacrow-Paretzer-Kanal, Teltowkanal, Glienicker Laake, Heiliger See, Groß Glienicker See, Sacrower See, Fahrlander See, Wublitz, Großer Zernsee, Schlänitzsee, Schäfersee, Aradosee, Teufelssee und Hirtenteich.
Die höchste Erhebung im Stadtgebiet ist der Kleine Ravensberg mit 114,2 m ü. NN. Die tiefste Stelle ist der mittlere Wasserspiegel der Havelgewässer mit 29 m NN.
In der deutschen Kartografie und Geodäsie ist das Potsdam Datum der Zentralpunkt für das Bessel-Ellipsoid des Gauß-Krüger-Koordinatensystems.
Berlin sowie Kleinmachnow, Nuthetal, Michendorf, Schwielowsee und Werder (Havel) (alle Landkreis Potsdam-Mittelmark) sowie Ketzin, Wustermark und Dallgow-Döberitz (alle Landkreis Havelland).
| Wohngebiete mit Untergliederungen | Ortsteile mit Ortsbeiräten |
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Alte Stadtansicht Potsdam.jpg]]
PotsdamSanssouciChineseHouse.jpg Erst mit dem Ausbau des aus der Burg im 16. Jahrhundert entstandenen Stadtschlosses ab 1660 durch Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg entstand ein Entwicklungsschub. Das Stadtschloss, zunächst als Jagdschloss ausgebaut, wurde später als Sommersitz der preußischen Königsfamilie genutzt. Die Stadt wurde ein wichtiger Garnisonsort des preußischen Heeres. Damit verbunden war auch die Ansiedlung verschiedener, für das Militär wichtiger Handwerker. Das führte zu einer starken Anwachsen der Einwohnerzahl (die Soldaten eingerechnet) und erforderte den Neubau neuer Wohnquartiere (Erste und Zweite Stadterweiterung). König Friedrich II. (der Große) ließ ab 1745 außerhalb der damaligen Stadt das Schloss Sanssouci auf einem künstlichem Weinberg mit großem Schlosspark und weiteren Bauten errichten. Im 19. Jahrhundert siedelten sich auch viele Regierungsbeamte in Potsdam an.
Potsdam_Altes_Rathaus.jpg Zu Beginn der Zeit des Nationalsozialismus fand am 21. März 1933 der "Tag von Potsdam" statt, ein Staatsakt in der Potsdamer Garnisonkirche, bei dem der greise Reichspräsident Paul von Hindenburg dem neuen Reichskanzler Adolf Hitler die Hand drückte. Dies wurde als symbolische Geste für ein Bündnis von Militär (Reichswehr) und Nationalsozialismus verstanden.
Das Stadtzentrum von Potsdam wurde in der letzten Phase des Zweiten Weltkrieges am 14. April 1945 durch einen alliierten Bombenangriff schwer beschädigt. Dabei hatte die Stadt sogar noch Glück. Die Leuchtmarkierung wurden nach Südosten abgetrieben, woraufhin viele vor allem schwere Bomben und Luftminen in die südlich des Hauptbahnhofs gelegenen Ravensberge fielen. Noch heute sind die Krater deutlich zu erkennen. Dennoch ging die Altstadt fast völlig verloren, nur das Gebiet um den Neuen Markt, die Nikolaikirche und das Alte Rathaus sind bis heute erhalten geblieben. Potsdam_St_Nikolai_Kuppel.jpg (teilrestauriert)]] Bereits kurz nach diesem Angriff wurde die Stadt von den Nationalsozialisten zur Festung erklärt, denn die herannahenden Russen sollten die Nachschubwege nach Berlin nicht erreichen. Die Eisenbahnbrücke am Hauptbahnhof wurde gesprengt, es wurden Barrikaden aufgebaut (aus zerstörten Straßenbahnwagen) und die Nikolaikirche und Heilig-Geist-Kirche durch Beobachtungsposten besetzt. In den letzten Kriegstagen wurden diese Türme durch die russische Artillerie beschossen. Der Turm der Heilig-Geist-Kirche brannte bis auf einen Stumpf nieder, die Nikolaikirche erhielt so schwere Schäden, dass sie erst 36 Jahre später wieder eingeweiht werden konnte. Aus Furcht vor Angriffen von Beobachtungsposten wurde weitere hohe Ziele, wie der Monopterus auf dem Millitärwaisenhaus, von der Artillerie beschossen und dabei schwer beschädigt. Am 30. April 1945 wurde Potsdam schließlich durch die Rote Armee eingenommen.
Im Schloss Cecilienhof, dem Wohnsitz des letzten deutschen Kronprinzen, fand vom 17. Juli bis 2. August 1945 die Potsdamer Konferenz der Siegermächte USA (Harry S. Truman), Großbritannien (zunächst Winston Churchill, später Clement Richard Attlee) und Sowjetunion (Stalin) statt, die mit dem Potsdamer Abkommen beendet wurde.
In der DDR wurde Potsdam 1952 zum Verwaltungssitz des Bezirkes Potsdam. Mit (Wieder-)Gründung des Landes Brandenburg wurde die Stadt dessen Hauptstadt. Es existieren seither verschiedene Initiativen zur Rekonstruktion einiger zerstörter Gebäude der Innenstadt, so beispielsweise der Garnisonskirche oder des Stadtschlosses. Ein architektonisch anspruchsvoller Neubau steht seit 1997 an Stelle der Heilig-Geist-Kirche, in ihm befindet sich ein Altenpflegeheim.
2004 erhält die Stadt die Goldmedaille beim Bundeswettbewerb Unsere Stadt blüht auf und qualifizierte sich für den internationalen Wettbewerb. Diesen gewann Potsdam 2005. Die Bewerbung zur Kulturhauptstadt 2010 wurde Potsdam nicht zugeteilt, sondern Görlitz, obwohl die Stadtverordneten, allen voran der Oberbürgermeister Jann Jakobs fest damit gerechnet hatten.
Im Einzelnen wurden eingemeindet:
¹ diese Orte wurden 1952 im Rahmen der Gebietsreform in der DDR noch einmal ausgegliedert, 1993 bzw. 2003 jedoch zum Großteil wieder eingegliedert
Die Einwohnerzahl von Potsdam überschritt am 1. April 1939 durch die Eingemeindung der 29.229 Einwohner (1933) zählenden Stadt Babelsberg und anderer Orte die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Großstadt wurde. Seit der Wende in der DDR fiel die Bevölkerungszahl bis 1999 um 13.000 Personen auf 128.983, stieg dann auf Grund zahlreicher Eingemeindungen und durch Zuzug bis Ende Juni 2005 um 17.000 auf den historischen Höchststand von 146.635.
Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1833 handelt es sich meist um Schätzungen, danach um Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter beziehungsweise der Stadtverwaltung selbst.
Die Angaben beziehen sich ab 1843 auf die „Ortsanwesende Bevölkerung“, ab 1925 auf die Wohnbevölkerung und seit 1966 auf die „Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung“. Vor 1843 wurde die Einwohnerzahl nach uneinheitlichen Erhebungsverfahren ermittelt.
| Jahr | Einwohner | - | 1573 | 2.000 | - | 1618 | 1.400 | - | 1652 | 700 | - | 1686 | 1.000 | - | 1713 | 1.500 | - | 1730 | 5.640 | - | 1740 | 11.708 | - | 1790 | 18.257 | - | 1820 | 19.619 | - | 1830 | 23.930 | - | 1. Dezember 1840 ¹ | 26.943 | - | 3. Dezember 1855 ¹ | 39.962 | - | 3. Dezember 1858 ¹ | 40.686 | - | 3. Dezember 1864 ¹ | 42.200 | - | 3. Dezember 1867 ¹ | 42.900 | - |
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| Jahr | Einwohner | - | 1. Dezember 1871 ¹ | 43.800 | - | 1. Dezember 1875 ¹ | 45.003 | - | 1. Dezember 1880 ¹ | 48.447 | - | 1. Dezember 1885 ¹ | 50.877 | - | 1. Dezember 1890 ¹ | 54.125 | - | 2. Dezember 1895 ¹ | 58.455 | - | 1. Dezember 1900 ¹ | 59.796 | - | 1. Dezember 1905 ¹ | 61.414 | - | 1. Dezember 1910 ¹ | 62.243 | - | 1. Dezember 1916 ¹ | 49.151 | - | 5. Dezember 1917 ¹ | 47.657 | - | 8. Oktober 1919 ¹ | 58.397 | - | 16. Juni 1925 ¹ | 64.203 | - | 16. Juni 1933 ¹ | 73.676 | - | 17. Mai 1939 ¹ | 136.056 | - |
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| Jahr | Einwohner | - | 1. Dezember 1945 ¹ | 111.293 | - | 29. Oktober 1946 ¹ | 113.568 | - | 31. August 1950 ¹ | 118.180 | - | 31. Dezember 1955 | 117.571 | - | 31. Dezember 1960 | 115.004 | - | 31. Dezember 1964 ¹ | 110.083 | - | 1. Januar 1971 ¹ | 111.336 | - | 31. Dezember 1975 | 119.482 | - | 31. Dezember 1981 ¹ | 132.543 | - | 31. Dezember 1985 | 139.497 | - | 31. Dezember 1988 | 142.862 | - | 31. Dezember 1990 | 139.794 | - | 31. Dezember 1995 | 136.619 | - | 31. Dezember 2000 | 129.324 | - | 30. Juni 2005 | 146.635 |
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1817 wurden beide Konfessionen innerhalb Preußens zu einer einheitlichen Landeskirche (Unierte Kirche) vereinigt. Somit gehörten die protestantischen Gemeinden Potsdams zur "Evangelischen Kirche in Preußen" beziehungsweise deren Provinzialkirche Brandenburg, deren Oberhaupt der jeweilige König von Preußen als "summus episcopus" war. Doch gab es auch Gegner dieser Union. So entstand auch in Potsdam eine alt-lutherische Gemeinde, die 1902 eine eigene Kirche (vorher bestand nur ein Bethaus) baute.
Nach Wegfall des Landesherrlichen Kirchenregiments 1918 war die Provinzialkirche Brandenburgs Gründungsmitglied der "Evangelischen Kirche der Altpreußischen Union" und 1947 wurde sie eine selbständige Landeskirche (Evangelische Kirche in Berlin-Brandenburg) mit einem Bischof an der Spitze. 2004 fusionierte die Kirche mit der Evangelischen Kirche der schlesischen Oberlausitz zur Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. Die protestantischen Kirchengemeinden Potsdams gehören - sofern es sich nicht um Freikirchen handelt - zum Kirchenkreis Potsdam innerhalb des Sprengels Neuruppin, dessen Sitz (Generalsuperintendentur) sich ebenfalls in Potsdam befindet.
Neben den landeskirchlichen Gemeinden gibt es auch mehrere Freikirchen in Potsdam. So gab es unter anderem bereits sehr früh eine Herrnhuter Brüdergemeine.
Da Potsdam Garnisonsstadt war, gab es auch katholische Soldaten in der Stadt, die ab 1722 in einer kleinen Fachwerkkirche ihre Gottesdienste abhielten. 1868 entstand am Bassinplatz eine katholische Kirche. Die katholischen Bistümer im Norden Deutschlands waren während der Reformation untergegangen, daher entwickelten sich erst im 18. Jahrhundert wieder katholische Kirchenstrukturen. So konnte zum Beispiel ab 1747 in Berlin die Kirche St. Hedwig (heute Bischofskirche des Erzbistums Berlin) erbaut und 1773 eingeweiht werden. Nach der Säkularisation 1803 konnte sich der Katholizismus weiter ausbreiten und 1821 wurde im gesamten Deutschen Bund die katholische Kirche neu organisiert. Der Papst errichtete 1821 die "Fürstbischöfliche Delegatur Berlin-Brandenburg-Pommern". An ihrer Spitze stand der Propst von Sankt Hedwig in Berlin als Breslauer Delegat (Erzbistum Breslau). Zu diesem Kirchengebilde gehörten auch die Katholiken Potsdams, bis am 13. August 1930 das Bistum Berlin als Suffraganbistum von Breslau errichtet wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gebiet der Kirchenprovinz Breslau getrennt. Daher wurde das Bistum Berlin exemt, das heißt, es unterstand direkt dem Papst. Im Zuge der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten wurden auch die kirchlichen Strukturen den neuen Gegebenheiten angepasst. So wurde 1994 das Bistum Berlin zum Erzbistum erhoben. Ihm wurden die beiden Suffraganbistümer Dresden-Meißen und Görlitz zugeordnet. Die Pfarrgemeinden Potsdams gehören somit heute zum Dekanat Potsdam des Erzbistums Berlin.
In der Zeit des Nationalsozialismus wurde der Oberbürgermeister von der Partei (NSDAP) eingesetzt und die Stadtverordnetenversammlung aufgelöst. Nach dem Zweiten Weltkrieg bildete die sowjetische Besatzungszone den "Rat der Stadt" mit einem Oberbürgermeister. Der Rat wurde vom Volk in einer Einheitsliste der Nationalen Front gewählt. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands wurde die Stadtverordnetenversammlung wieder frei gewählt. Sie ist das Hauptorgan der Stadtverwaltung, die zuletzt am 26. Oktober 2003 von den Potsdamer Bürgerinnen und Bürger für eine fünfjährige Amtszeit gewählt wurde (nächste Kommunalwahl 2008). Die Bezeichnung des Vorsitzenden war von 1990 bis 1999 "Stadtpräsident", seither Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung.
Der wird ebenfalls direkt von den Bürgern gewählt. Bei den letzten Oberbürgermeister-Wahlen am 22. September 2002 konnte keiner der Kandidaten die absolute Mehrheit erringen. Daher musste durch eine Stichwahl am 27. Oktober 2002 zwischen Jann Jakobs (SPD) und Hans-Jürgen Scharfenberg (PDS) das neue Stadtoberhaupt ermittelt werden. Dabei konnte sich Jann Jakobs mit einer knappen Mehrheit von 50,1 Prozent durchsetzen.
Oberbürgermeister seit 1809
Die bedeutende Landstraße L 40 erschließt das südliche Berliner Umland über Stahnsdorf, Teltow, Mahlow, Schönefeld nach Berlin (Treptow-Köpenick) und ist im Potsdamer Stadtgebiet als Nuthe-Schnellstraße (Kraftfahrstraße) bezeichnet. Diese Straße verbindet Potsdam mit den Bundesstraßen B 101, B 96 und B 179.
Auch an das Eisenbahnnetz ist Potsdam angebunden. Von hier aus führen Bahnlinien in folgende Richtungen: Berlin, Flughafen Berlin-Schönefeld, Jüterbog, Dessau, Brandenburg an der Havel, Hennigsdorf und Senftenberg über Altdöbern. Es gibt folgende Bahnhöfe im Stadtgebiet:
Eisenbahnbetrieblich ist Potsdam jedoch kein eigenständiger Knotenpunkt, sondern seine Bahnanlagen gehören zum Eisenbahnkomplex Berlin, dessen "großer" Eisenbahnring (Berliner Außenring) Potsdam im Bereich des Bahnhofes Pirschheide durchschneidet; zu diesem Komplex gehört auch der südlich von Potsdam gelegene Rangierbahnhof Seddin (siehe auch: Landkreis Potsdam-Mittelmark).
Den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) bedienen außer der S-Bahn Berlin verschiedene Straßenbahn- und Stadtbuslinien der ViP (Verkehrsbetrieb Potsdam) GmbH, wie unter Nahverkehr in Potsdam näher beschrieben. Die Havelbus Verkehrsgesellschaft mbH betreibt mit mehr als 200 Regiobussen die Linien von Potsdam in den Landkreis Potsdam-Mittelmark sowie den Landkreis Havelland, außerdem die Linien in die 2003 eingemeindeten Stadtteile. Alle Linien sind zu einheitlichen Preisen innerhalb des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) zu benutzen.
Die Stadt liegt an der deutsch-niederländischen Ferienstraße Oranier-Route.
Ferner gibt es die Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf" (HFF Babelsberg), die 1954 als Deutsche Hochschule für Filmkunst gegründet wurde und seit 1985 ihren heutigen Namen trägt.
Die Fachhochschule Potsdam ist hingegen eine junge Hochschule, die im Zuge der Umstrukturierung des ostdeutschen Hochschulsystems in Trägerschaft des Landes Brandenburg gegründet wurde. In ihr ging jedoch die vormalige Potsdamer Außenstelle der DDR-Fachhochschule für Werbung und Gestaltung Berlin auf.
Am privaten Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik kann man einen Bachelor- oder Masterabschluss für Softwaresystemtechnik (bzw. neuerdings IT Systems Engineering) erwerben. Diese Abschlüsse werden ebenfalls von der Universität Potsdam verliehen.
Folgende Forschungsinstitute sind u. a. in Potsdam ansässig:
Schon seit seiner Gründung ist Potsdam eine europäisch geprägte Stadt. Dies spiegelt sich auch in Kultur und Architektur Potsdams wider. So entstand zwischen 1733 und 1740 das Holländische Viertel, 1826/1827 die Russische Kolonie Alexandrowka sowie 1751 das Weberviertel für die böhmischen Protestanten. Die prominenteste Sehenswürdigkeit ist das Schloss Sanssouci mit seinen umliegenden Parkanlagen. Der Tourismus stellt für die Landeshauptstadt Potsdam auch eine wichtige wirtschaftliche Größe dar und so wurde insbesondere in den letzten Jahren eine moderne touristische Infrastruktur geschaffen, die kaum Wünsche offen lässt.
18 Hotels in unterschiedlichen Komfortklassen, 6 Garni-Hotels, vier Pensionen, zwei Erholungs- und Ferienheime sowie zwei Jugendherbergen bieten mehr als 4.000 Betten. Ein Campingplatz bietet 170 Touristen- und 70 Dauerstellplätze. Die meisten Hotels bieten Tagungsräume und modernes Tagungsequipment und wurden in den letzten Jahren neu gebaut oder vollständig rekonstruiert. Die Übernachtungszahlen liegen bei etwa 650.000 Übernachtungen jährlich. Zum Vergleich Wiesbaden: 0,96 Millionen. Berlin: 11,33 Millionen. Frankfurt am Main: 3,93 Millionen. Bremen: 1,04 Millionen. Heidelberg: 0,83 Millionen.
Fußball
Bands
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Ort in Brandenburg | Deutsche Landeshauptstadt | Potsdam
Potsdam | Потсдам | Potsdam | Potsdam | Potsdam | Potsdamo | Potsdam | Potsdam | Potsdam | Potsdam | Potsdam | פוטסדם | Potsdam | Potsdam | ポツダム | 포츠담 | Потсдам | Potsdam | Potsdam | Potsdam | Poczdam | Potsdam | Potsdam | Потсдам | Potsdam | Potsdam | Потсдам | Potsdam | 波茨坦