Altertum bezeichnet in der Geschichtswissenschaft den historischen Zeitraum der
mediterran-
vorderasiatischen Zivilisationen zwischen
Frühgeschichte (bis Mitte 4. Jahrtausend v. Chr.) und
Mittelalter (ab 6./7. Jahrhundert). Der Begriff (klassische)
Antike bezeichnet hingegen ausschließlich das
griechisch-
römische Altertum (ab 12./8. Jahrhundert v. Chr.). Am Anfang des Altertums steht die Ausbildung der
Schrift und der
altorientalischen Reiche Vorderasiens –
Mesopotamien (
Sumer,
Akkad,
Babylonien,
Mittani,
Assyrien),
Iranisches Hochland (
Elam,
Medien,
Persien),
Levante (
Ugarit) und
Kleinasien/
Anatolien (
Hethiterreich,
Phrygien,
Lydien,
Luwien) – sowie
Ägyptens. In die Endzeit des Altertums (
Spätantike) fällt der Zerfall des römischen und
sassanidischen Staatengefüges während der
Völkerwanderung und der
arabischen Expansion.
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