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Pony_Express
 

Pony_Express_Trail_Through_Utah.png Der Pony-Express war ein als Reiterstafette organisierter Postbeförderungsdienst in den USA. Er war für rund ein Jahr die schnellste Postverbindung in Nordamerika. Sie nahm nach der Initiative von William Russell am 3. April 1860 den Betrieb auf.

Betrieb


Die Route verlief von St. Joseph (Missouri) nach Sacramento über eine Distanz von 3200 km. Ungefähr alle 15 bis 20 km stand eine Zwischenstation. Die Postboten waren zu Pferd unterwegs. Die Arbeit war nicht ungefährlich, so wurden vornehmlich junge, ungebundene Männer angestellt, die nicht schwerer waren als 60 kg. Sie durften keine Waffen tragen. Einer der bekanntesten war Buffalo Bill.

Der Pony-Express war wegen seines Stafettensystems sehr schnell. Jeder Kurier wurde nach etwa 300 km ausgewechselt. Er führte etwa 10 kg Eilpost mit sich, die er in lediglich zwei Minuten dem nächsten Reiter übergeben musste.

Der Pony-Express umfasste 153 Zwischenstationen, 80 Kuriere, 500 Pferde sowie 200 Pferdepfleger.

Immer wieder musste der Betrieb wegen feindlicher Indianer eingestellt werden. Außerdem stießen Pferde und Reiter schnell an ihre Leistungsgrenzen.

Am 22. Oktober 1861, also nach nur etwas mehr als einem Jahr, wurde ihr Dienst von der transkontinentalen Telegrafenleitung übernommen. Der Pony-Express war ein finanzielles Desaster, hatte jedoch bei der Bevölkerung großes Ansehen genossen.

Der Pony-Express ist auch Gegenstand eines Lucky Luke-Comics.

Siehe auch


Wilder Westen

Literatur


  • Max Mittler: Eroberung eines Kontinents. Der grosse Aufbruch in den amerikanischen Westen. Zürich: Atlantis Verlag, 1968.

Weblinks


Wilder Westen | Postwesen

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