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Polyesterharze sind Kondensationsprodukte aus zwei- oder mehrwertigen Alkoholen (z.B. Glykol oder Glyzerin) und Dicarbonsäuren. Bei der Herstellung werden keine langkettigen Fettsäuren verwendet.

Eigenschaften


Physikalische Eigenschaften

Der ausgehärtete Kunststoff ist hart und trüb bis undurchsichtig. Beim Fallenlassen "scheppert" es. Die Gebrauchstemperatur des Kunststoffs liegt bei 90ºC.

Chemische Eigenschaften

Polyesterharze sind resistent gegenüber schwachen Säuren und Basen sowie Benzin und Öl. Sie lösen sich allerdings in starken Säuren und Laugen sowie in Estern, Ketonen und chlorierten Kohlenwasserstoffen. Polyesterharze bilden lange, unverzweigte Polymere, welche jedoch auch vernetzt werden können (siehe vernetztes Harz mit Styrol). Ungesättigte Polyesterharze können mit Dicumylperoxid gehärtet werden. Brennprobe: Polyesterharze verbrennen mit leuchtend gelber, rußender Flamme, wobei sie verkohlen. Außerhalb der Zündquelle brennen sie weiter und setzen einen Styrol-Geruch frei.

Verarbeitung


Anwendung


Der Kunststoff wird unter anderem zur Herstellung von hitzebeständigen und elektroisolierten Griffen für Töpfe und Bügeleisen verwendet. Außerdem verwendet man ihn zum Herstellen von Apparategehäusen und Autoelektrik.

Weblinks

  • http://www.chempage.de/theorie/chemie/kunststoffe/kunst231.htm

Kunststoff

 

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