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Erst die Polarforschung des 20. Jahrhunderts brachte den endgültigen Beweis, dass der Arktische Ozean – entgegen vieler anderer Annahmen in früheren Zeiten – rund um den Nordpol vollständig vereist ist und dort die Arktische Eiskappe bildet.

Dabei weisen die zentralen, also die am nördlichsten gelegenen, Regionen des Meeres einen ganzjährigen, im Durchschnitt etwa 3 m mächtigen Eispanzer auf. Dieser ist allerdings nicht ortsfest, sondern einer stetigen Drift unterworfen, die u. a. durch verschiedene Meeresströmungen verursacht wird. Die peripheren, weiter südlich gelegenen Bereiche des Arktischen Ozeans werden durch Packeis bedeckt, dessen Ausdehnung jahreszeitlich ab- und zunimmt. In noch südlicheren Breiten schließt sich eine ebenfalls saisonal veränderliche Treibeiszone an.

Veränderungen durch Klimawandel


In den vergangenen Jahren haben Forscher teilweise eine deutliche Veränderung der Größe der Arktischen Eiskappe sowie auch ein punktuelles Auftauen in den Sommermonaten beobachten können. Diese sehr ungewöhnliche Veränderung, die im Jahrhundertsommer 2003 besonders stark war, wird als eine Folge der globalen Erwärmung angesehen.

Siehe auch


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Arktis

 

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