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Point of Sale ohne Zahlungsgarantie (POZ) ist ein Lastschriftverfahren in Deutschland, bei dem mit der EC-Karte bezahlt wird. Im Gegensatz zu Electronic Cash muss hierbei zur Legitimation keine PIN eingegeben werden, sondern eine Unterschrift abgegeben werden. Der Kunde legt dem Händler die EC-Karte vor und bestätigt dann die ausgedruckte Lastschrift mit seiner Unterschrift. Die Buchung erfolgt mit dem regelmäßigen Zahlungslauf des Händlers.

Der Händler verwendet die Karte, um diese mit einer Datei gesperrter Karten zu vergleichen, und die Kontodaten des Karteninhabers zu speichern. Auf dem Lastschrift-Ausdruck werden sowohl die Kontodaten, das Datum wie auch der Betrag angegeben. Durch die Unterschrift des Kunden wird die Bank ermächtigt, bei Nichteinlösung die Adresse des Karteninhabers an den Händler herauszugeben.

Das POZ-Verfahren wird Ende 2006 eingestellt. Kreditwirtschaft stellt POZ-Verfahren Ende 2006 ein. Pressemitteilung des Zentralen Kreditausschusses vom 15. Oktober 2004 Februar 2006

  • Vorteile
    • geringe Kosten im Vergleich mit electronic cash

  • Nachteile (aus Sicht des Händlers)
    • etwas geringere Sicherheit als bei electronic cash, da keine Überprüfung auf Deckung
    • spätere Geldbewegung
    • keine Zahlungsgarantie

Siehe auch


Quellen


Zahlungsverkehr

 

This article is licensed under the GNU Free Documentation License. It uses material from the "Point of Sale (Abrechnungssystem)".

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