| Plauen | ||
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| Ortsamtsbereich: | Plauen | |
| Geografische Lage: | ||
| Fläche: | 1,75 km² | |
| Einwohner: | 9.694 (31. Dezember 2003) | |
| Bevölkerungsdichte: | 5.539 Einwohner je km² | |
| Postleitzahlen: | 01187 (alt: 8027) | |
An der Weißeritz lebte auch die geheimnisvolle Gräfin Charlotte von Kielmannsegg, die Spionin Napoleons.
Plauen wuchs Ende des 19. Jahrhunderts, v.a. aber in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts, indem der nach Norden exponierte südliche Hang der Dresdener Elbtalweitung fast vollständig erschlossen und bebaut wurde. Dort entstanden eine Vielzahl von Bürgerhäusern und Villen, welche 1945 nicht der Bombardierung zum Opfer fielen. Bemerkenswert ist das Straßennetz mit starken Anstiegen (Bernhardstraße) und interessanten Verläufen (Halbkreisstraße). Entlang der Straße Plauenscher Ring wurde sogar eine Straßenbahnlinie errichtet.
In exponierter Lage liegt der Fichtepark mit dem 1900 errichteten Aussichtsturm, der ebenfalls nach Johann Gottlieb Fichte benannt wurde. Von diesem überblickt man einen Großteil Dresdens.
Als funktionales Stadtteilzentrum dient der F.-C.-Weißkopf-Platz mit dem Müllerbrunnen, wo sich neben Geschäften und Gastronomie auch das denkmalgeschützte Rathaus Plauen befindet, das heute eine Sparkassenfiliale und das Plauensche Ortsamt beheimatet.
Im Bereich der Zwickauer Straße ab den 1990er Jahren eine Innerstädtische Sanierungzone sowie nach dem Hochwasser der Weißeritz im Jahr 2002, bei dem der alte Dorfkern Plauens, die Hofmühlenstraße und die Weißeritz-Brücken schwer beschädigt wurden, ein Stadtteilentwicklungsprojekt ins Leben gerufen, wodurch die Sanierung von Wohn- und Geschäftsräumen unterstützt wird.
Plauen verfügt über das traditionsreiche Gymnasium Dresden-Plauen (Kantstr. 2), welches im 19. Jahrhundert auch für die Orte im südlichen Umland Dresdens zuständig war. In unmittelbarer Nähe des Gymnasiums ist auch eine Grundschule sowie ein Kindergarten. Auf der Nöthnitzer Straße befindet sich die 55. Mittelschule (ehem. 55. OS Heinz Steyer).
Im ehem. Bahnhofsgebäude befindet sich ein Kinder- und Jugendzentrum.
Die architektonisch interessante Auferstehungskirche befindet sich in der Nähe des Rathauses. Sie gehört zur Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens.
| Jahr | Einwohner | - | 1. Dezember 1834 ¹ | 475 | - | 1. Dezember 1843 ¹ | 580 | - | 3. Dezember 1846 ¹ | 591 | - | 3. Dezember 1849 ¹ | 594 | - | 3. Dezember 1852 ¹ | 671 | - | 3. Dezember 1855 ¹ | 878 | - | 3. Dezember 1858 ¹ | 1.037 | - | 3. Dezember 1861 ¹ | 1.017 | - | 3. Dezember 1864 ¹ | 1.116 | - | 3. Dezember 1867 ¹ | 1.220 | - | 1. Dezember 1871 ¹ | 1.684 | - |
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| Jahr | Einwohner | - | 1. Dezember 1875 ¹ | 2.930 | - | 1. Dezember 1880 ¹ | 4.258 | - | 1. Dezember 1885 ¹ | 5.192 | - | 1. Dezember 1890 ¹ | 7.459 | - | 2. Dezember 1895 ¹ | 10.162 | - | 1. Dezember 1900 ¹ | 12.185 | - | 3. Oktober 1990 | 9.775 | - | 31. Dezember 2002 | 9.518 | - | 31. Dezember 2003 | 9.694 | - |
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