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Ein Planetarium ist nicht mit einer Sternwarte zu verwechseln. Ersteres erzeugt einen künstlichen Sternenhimmel, während man in einer Sternwarte tatsächliche Himmelsobjekte beobachten kann.
Des weiteren wird im Planetarium Hamburg und im Mediendom Kiel zum ersten Mal in Deutschland das System Digistar 3 der Firma Evans & Sutherland eingesetzt, welches eine 360°-Video-Projektion ermöglicht. Dieser Kosmos-Simulator ermöglicht zum ersten Mal in der Geschichte des Planetariums eine völlig freie Visualisierung komplexer Inhalte weit über die Astronomie hinaus.
Ein Beispiel für ein mobiles Planetarium, das nicht auf einen Saal mit kuppelförmiger Decke angewiesen ist, ist das Planetarium Zürich. Der Blick in den Sternenhimmel wird von computergesteuerten Projektoren auf eine Leinwand projiziert.
Die derzeit technisch modernsten deutschen Planetarien befinden sich in Hamburg, Bochum, Mannheim und Stuttgart. Sie arbeiten mit dem neuesten Carl-Zeiss-Projektor (Universarium Model IX).
Als modernster Sternenprojektor der Welt gilt der im Wiener Planetarium installierte Universarium Modell IX von Carl Zeiss Jena.
Des weiteren wird im Planetarium Hamburg und im Mediendom Kiel zum ersten Mal in Deutschland das System Digistar 3 der Firma Evans & Sutherland eingesetzt, welches eine 360°-Video-Projektion ermöglicht. Dieser Kosmos-Simulator ermöglicht zum ersten Mal in der Geschichte des Planetariums eine völlig freie Visualisierung komplexer Inhalte weit über die Astronomie hinaus.
Weltweit sind rund 3.000 Planetarien in Betrieb. Jährlich besuchen ca. 100 Millionen Besucher die verschiedenen Planetarien.
Einzigartig in Europa ist das Planetarium Mallorca, denn es kann in Echtzeit Bilder von nahen und fernen Teleskopen projizieren. Die Darstellung ist mittels eigens dafür von O.A.M entwickelter Software möglich. Das Planetarium steht in Costitx auf der Balearen-Insel Mallorca.
Das älteste Mechanik-Planetarium befindet sich in Franeker (Friesland, Niederlande).
Im Wohnzimmer eines wunderschönen friesischen Grachtenhauses in Franeker befindet sich dieses sich exakt bewegende Modell des Planetensystems. Es ist zwischen 1774 und 1781 vom Wollkämmer Eise Eisinga gefertigt worden:
Am 8. Mai 1774 gab es einen Zusammenstand von Planeten. Es wurde behauptet, dass diese Planeten zusammenstoßen würden. Dadurch sollte die Erde aus ihrer Bahn geschleudert werden und in der Sonne verbrennen. Else Eisinga wollte mit dem Gerät zeigen, dass es keinen Grund zur Panik gab.
Mittlerweile gibt es verschiedene Astronomie-Computerprogramme, die auf dem Computer-Monitor ähnliche Darstellungsmöglichkeiten bieten wie ein Planetarium.
Oft kann man sich dabei virtuell im Weltraum zwischen den Sternen bewegen und navigieren. Dazu werden Geschwindigkeit und Entfernungen angegeben, sodass man die räumliche Anordnung der wichtigsten Sterne selbst erkunden kann.
Eine wichtige Neuerung bei Planetarien ist die Kuppelprojektion mit Lasern, wodurch virtuelle Flüge nicht nur im Weltraum, sondern auch auf fremden Planeten oder in Phantasiewelten möglich sind.
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